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06.05.1983 - 

Kassiererinnen sollen ihr Kassen-System testen:

Coop startet POS-Versuch mit Laserscannern

WINTERTHUR (sg)-Als erster Lebensmittel-Großverteiler der Schweiz setzt Coop in einem Pilotversuch jetzt ein computergesteuertes POS-System mit Laserscanner-Kassen ein. Diese Kassen verarbeiten EAN-Strichcode (EAN = Europäische Artikelnummer).

Coop benützt das mit Laser-Scanning ausgerüstete NCR 1255/ T-9020-Konzept .Dieses arbeitet mit dem Software-Paket "Tracs" (Total Store Reporting and Communication System),einem weltweit in bereits mehr als 2500 Geschäften und Supermärkten eingesetzten Paket.

Bei den insgesamt sechs Scanner-Kassen in der Coop City "Le Gourmet" sind die Scanner bereits am Förderband installiert. Diese suchen auf jedem Artikel nach der Indentitätsnummer, welche in Form von Balkencode bereits seitens der Hersteller aufgedruckt ist. Die international genormte "Artikelnummer" enthält genügend Informationen, um jedes Produkt eindeutig und unverwechselbar zu kennzeichnen.

Um das Symbol zu lesen, schickt der Scanner schwache Laserstrahlen durch ein sternförmiges Fenster und tastet die Balken und Striche ab. Nach der Umwandlung in Zahlen kann der Computer, welcher die Kassenterminals steuert, das Produkt identifizieren und mit dem gültigen Verkaufspreis und der Artikelbezeichnung versehen. Gleichzeitig damit werden Verkaufswert und Menge des Artikels für die weitere Disposition nachgefühlt.

Die damit verbundene Sicherheit für den Konsumenten, stets den richtigen-Preis zu zahlen, wird durch einen weiteren Vorteil, die Beigabe eines informativen Kassenzettels, ergänzt. Auf diesem erscheint auch die genaue Bezeichnung jedes gekauften Artikels. Für den "Offenverkauf", das heißt für den Verkauf von Frischwaren und Produkten die extra abgepackt werden, stehen spezielle Waagen mit angeschlossenem EAN-Drucker im Einsatz.

Coop Schweiz hat sich zudem eine weitere Neuheit einfallen lassen. Dabei handelt es sich um einen ergonomischen Kassen-Arbeitsplatz, der von Coop selbst in Zusammenarbeit mit dem Betriebswissenschaftlichen Institut der ETH Zürich entwickelt wurde. Als Prototyp gelangt dieser Kassen-Arbeitsplatz ebenfalls erstmals in Winterthur zum Einsatz, wobei die Kassiererinnen selbst Gelegenheit haben, diesen Arbeitsplatz in den nächsten zwölf Monaten zu testen.