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Vollsymmetrisches Multiprozessor-Board vorgestellt


04.12.1992 - 

Corollarys Multiprozessor-Technologie setzt auf das Betriebssystem Windows NT

LAS VEGAS (CW) - Der Spezialist für Multiprozessor-Architekturen Corollary Inc. aus dem kalifornischen Irvine stellte auf der PC-Messe Comdex in Las Vegas die erweiterte Variante des Extended-C-Busses unter Windows NT vor.

Dieses Multiprozessor-System "486/SMP XM", das mit 486-CPUs (66 Megahertz) betrieben wurde, unterstützt den distribuierten Interrupt-Betrieb und gestattet den vollsymmetrischen Zugang über den erweiterten sowie EISA-Bus.

Lizenzen für die Nutzung dieses C-Busses besitzen unter anderem die Digital Equipment Corp. (DEC), Advanced Logic Research (ALR), Mitac, Everex sowie NEC. Der erweiterte CBus arbeitet mit bis zu zehn 486-Prozessoren der DX2-Reihe (66 Megahertz).

Bei der Erweiterung handelt es sich um eine Karte, die selbst lediglich einen Prozessor aufweist. Sie kann allerdings sowohl auf die EISA- als auch die C-Bus-Architektur zugreifen, wobei sie den Advanced Programmable Interrupt Controller (APIC) nutzt, der unter anderem von Intel und Anbietern von Betriebssystemen entwickelt wurde.

Dieser leitet Interrupts dynamisch an jeden zusätzlichen Prozessor weiter. Dabei greift die Karte auf die gleiche Speichererweiterungskarte und den gleichen Hauptprozessor zu wie andere Systeme aus der im August 1992 vorgestellten 486/SMP-XM-Produktfamilie.

Corollary hat für Windows NT einen Hardware Abstraction Layer (HAL) entwickelt, der die Eigenschaften der Multiprozessor-Architektur vollständig auszunutzen vermag. Dieser HAL soll zum Zeitpunkt des Markteintrittes von NT ausgeliefert werden. Auch die Multi-CPU-Erweiterung von SCOs Unix sowie vorn SVR4-Derivat der USL, würden, so gibt das Unternehmen bekannt, auf diesem Mehrprozessorsystem arbeiten.