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04.09.1987 - 

Für knapp die Hälfte der 1000 größten US-Unternehmen kein Thema

Corporatewide Networking: Skepsis Überwiegt

PALO ALTO (CWN) - Die unternehmensweite Vernetzung findet auch in den USA beileibe noch nicht so viele Befürworter, wie die Hersteller gemeinhin gerne glauben machen möchten: Nach einer Erhebung der Wollongong Group Inc. betreiben derzeit weniger als 50 Prozent der 1000 größten US-Unternehmen "corporatewide networking".

Wollongong, einer der bekanntesten Anbieter von TCP/IP-Kommunikationssoftware, zeigte sich enttäuscht über das Ergebnis seiner eigenen Untersuchung. So haben beispielsweise rund 75 Prozent der Großunternehmen bisher lediglich abteilungsintern Arbeitsplätze untereinander vernetzt, und 57 Prozent der Befragten gaben an, daß sie ihr DV-Equipment nicht mit dem anderer Abteilungen koppeln. 49 Prozent sahen sogar Oberhaupt keinen Bedarf für die unternehmensweite Vernetzung, und 14,5 Prozent hatten gerade begonnen, die abteilungsübergreifende Vernetzung einer ersten Nutzen- und Bedarfsanalyse zu unterziehen.

Die zögerliche Haltung der Anwender, so fanden die Wollongong-Analysten in Gesprächen mit anderen Netzwerk-Anbietern heraus, basiert auf einer Reihe von "Hindernissen"; aufgelistet nach der Häufigkeit der Nennungen, zählen dazu:

- Bedenken hinsichtlich der Sicherheitsstufen und -kontrollen;

- die Meinung, "corporate networking" treibe die Kosten;

- ein Management, das in puncto Nutzen und vernünftigem Return on investment wenig oder schlecht informiert ist;

- Kompatibilitätsgesichtspunkte, wie zum Beispiel das Nichtvorhandensein allgemeiner Netzwerkstandards, die Heterogenität von Netzen und Betriebssystemen sowie die Inkompatibilität von Datenbanken;

- und schließlich fehlende unternehmensweite Netzwerk- und Kommunikationsstrategien.

Von den Befürwortern der unternehmensweiten Vernetzung erklärten knapp 40 Prozent, die gemeinsame Daten- und Peripherienutzung sei für sie der wesentliche Anstoß gewesen. 29 Prozent nannten verbesserte Produktivität beziehungsweise neue Kommunikationsbedürfnisse als Hauptkriterium, und 11 Prozent gaben an, Vernetzung sei für ihr Dienstleistungsangebot unumgänglich.

Fazit für die Wollongong Group aus der Untersuchung: Trotz der Möglichkeit zu erheblichen Kosteneinsparungen und verbesserter Produktivität haben es mehr als die Hälfte der größten US-Corporations bis jetzt versäumt, die Vorteile der abteilungsübergreifenden verteilten Datenverarbeitung überhaupt zu erkennen, geschweige denn zu nutzen.