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23.05.2007

Corvus Capital plant kein Gegenangebot für Musikkonzern EMI

Von Jessica Hodgson

Von Jessica Hodgson

Dow Jones Newswires

LONDON (Dow Jones)--Das Investmentunternehmen Corvus Capital Inc hat einen Medienbericht dementiert, wonach das Unternehmen ein Gegenangebot für den Musikkonzern EMI Group plc planen soll. Man habe eine Offerte für die Gruppe erwogen und auch die Mittel dafür gehabt, teilte Corvus am Mittwoch mit. Das Unternehmen habe sich aber dagegen entschieden.

Die Tageszeitung "New York Post" hatte am Berichtstag geschrieben, Corvus bereite ein Gebot für EMI vor und das Unternehmen werde mit 278 Pence je Aktie bewertet. Corvus habe zudem bereits einen potenziellen Käufer für das Musikverlagsgeschäft ausgemacht, sollte das Unternehmen mit seinem Angebot zum Zuge kommen, so die Zeitung weiter. Corvus habe sich mit dem früheren EMI-CEO Jim Fifield zusammengetan. Der Manager, der das Unternehmen 1998 verließ, wurde seit seiner Demission bereits mit mehreren Übernahmeversuchen in Verbindung gebracht.

Die in London beheimatete EMI hatte sich am Montag für ein Übernahmeangebot des britischen Private-Equity-Unternehmens Terra Firma Capital Partners ausgesprochen, die die Gruppe mit 2,4 Mrd GBP oder 265 Pence je EMI-Aktie bewertet. EMI hatte vor kurzem einigen Beteiligungsunternehmen und dem Konkurrenten Warner Music Group Corp erlaubt, einen näheren Einblick in die Finanzbücher des Konzerns zu nehmen, um potenzielle Gebote abzugeben.

Bei der Ankündigung der Terra-Firma-Transaktion am Montag sagte EMI-Chairman John Gildersleeve, die Offerte von Terra Firma sei "das attraktivste Angebot, das das Unternehmen erhalten hat und bringt jetzt Bargeld, ohne regulatorische Unsicherheit und mit einem Minimum an operativem Risiko".

Warner Music und EMI hatten in den vergangenen sieben Jahren mehrfach über eine Fusion gesprochen. Meinungsverschiedenheiten beim Preis und auch die unklare wettbewerbsrechtliche Situation hatten eine Transaktion jedoch verhindert. Das neueste Gebot von Warner im März 2007 betrug 260 Pence je Aktie.

Mit Warner Music vertraute Personen sagten, der Musikkonzern prüfe immer noch die Bücher von EMI, werde aber keinen Kommentar dazu abgeben, ob er die Erhöhung seines Gebots erwäge, um mit Terra Firma gleichzuziehen oder sie zu überbieten.

Will Warner mit einem solchen Gebot Erfolg haben, müsste das Unternehmen nicht nur auf die Terra-Firma-Offerte von 265 Pence erhöhen, sondern auch eine Entschädigung einplanen, die sie EMI zahlen muss, falls die Regulierungsbehörden einen Zusammenschluss verbieten.

Webseite: http://www.emigroup.com

-Von Jessica Hodgson, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108,

unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/pia/cbr

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