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08.04.1983 - 

Büro-Dialog soll DVTV-Integration mit Nachrichtentechnik fördern:

CPT plant Einstieg in Bürokommunikation

DÜSSELDORF (ih) - Für die Integration der Daten- und, Textverarbeitung mit der Nachrichtentechnik kündigte die CPT Text-Computer GmbH, jetzt ein offenes Kommunikationssystem an: den CPT-Büro-Dialog. Als weitere neue Produkte, die in Hannover erstmals gezeigt werden sollen, präsentierten die Kölner die Textsystemfamilie 8500, den Matrixdrucker M 160 und den grafischen Bildschirm Phoenix.

Die Basis für das offene Kommunikationssystem bilden nach Angaben des Unternehmens Ale vorhandenen Übertragungswege der deutschen Bundespost. Für die Nutzung der informationstechnischen Ressourcen muß der CPT-Kommunikationsschalter 5800 ab zusätzliche Komponente installiert werden. Als Netz-Controller konvertiert der Kommunicationsschalter so die Kölner, unterschiedliche Übertragungsprotokolle, -geschwindigkeiten und -codes und ermöglicht so den Anschluß verschiedener Geräte auch unterschiedlicher Hersteller. Eine FTZ-Zulassung gibt es für das System bisher nicht.

Als weitere neue Produkte kündigte CPT-Geschäftsführer Waldemar Melzer auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf den grafischen Bildschirm Phoenix und den Matrix-Drucker M 160 an. Der Ganzseiten-Bildschirm (Auflösung 768 x 1024 Elemente) soll in der Grundausstattung rund 45 000 Mark, der Drucker (24-Nadel-Kopf, 100 bis 160 Zeichen pro Sekunde) 15 000 bis 18 000 Mark kosten.

Mit dem Geschäftsjahr 1982 zeigte sich der CPT-Boß zufrieden. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz um 35 Prozent, auf 37,5 Millionen Mark steigern. Bei dem von CPT veranstalteten Treffen für Fachjournalisten bezweifelte Professor Hans-Jörg Bullinger erneut, (siehe CW-EXTRA, vom 25. 3. '83), daß die Informations- und Kommunikations-Technologien für die Bürorationalisierung einen Beitrag liefern.

Bullinger: "Derzeit wird laufend technologische und organisatorische, Inkompatibilität produziert." Er ist überzeugt, daß es in der zukünftigen Bürowelt weniger, aber dafür höher qualifizierte Arbeitskräfte geben wird. Was allerdings mit den freigesetzten Mitarbeitern geschehen solle, wisse er auch nicht.