Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

30.11.1990 - 

Radstone-Karte sorgt für Höchstleistung in VME-Bussystemen

CPU-Karte für Echtzeitrechner mit Doppelprozessor-Technologie

RÜSSELSHEIM (pi) - Eine CPU-Karte mit VME-Bus für echtzeitfähige Systeme bietet Radstone Technology, Rüsselsheim, an. Die Karte wurde in Doppelprozessor-Technologie ausgelegt und verfügt darüber hinaus über eine SCSI-Schnittstelle und einen Ethernet-Anschluß.

Als CPU kommt bei der "PME 68-41" der Motorola-Prozessor 68040 mit bis zu 20 MB RAM zum Einsatz. SCSI-, Ethernet- und APEX-Interfaces sowie vier serielle Schnittstellen werden von einem 68020-Chip bedient, der als I/O-Prozessor arbeitet. Diese "Freeflow-Architektur" soll Engpässe bei der Datenübertragung vermeiden und die Leistungsfähigkeit des 68040 nicht beeinflussen. Der 68040 verfügt je nach Ausführung des Boards über Taktfrequenzen von bis zu 40 Megahertz. In der 25 Megahertz-Ausführung erreicht er nach Herstellerangaben eine Leistung von 20 VAX-MIPS beziehungsweise 3,5 Mflops.

Die 68-41-Karte ist softwarekompatibel zu anderen Radstone-Prozessor- und I/O-Karten. Die Standard-Firmware unterstützt TCP/IP-, SCSI- und SCSI-2-Protokolle. Typischer 68030-Code kann direkt auf die 68-41 portiert werden, er läuft dann mit fast doppelter Geschwindigkeit.

Mögliche Betriebssysteme für die CPU-Karte sind Unix System V, OS-9, VRTX-32, VX-Works und PDOS.

Für die Echtzeitsoftware-Entwicklung bietet Radstone VXCEL an, eine Unix/VRTX-32-Entwicklungsumgebung.