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09.02.1996

CPU-Karten von Intel veraendern Server-Markt

MUENCHEN (CW) - Mit den Pentium-Pro-CPUs hat Intel einen Prozessor entwickelt, der die RISC-Gemeinde das Fuerchten lehren duerfte. Sowohl von der Integer-, insbesondere aber auch bezueglich der Fliesskomma-Rechenleistung graebt der neue Leistungstraeger selbst dem Alpha-Chip von Digital Equipment langsam das Wasser ab.

Doch nicht nur der Prozessor birgt erhebliche Leistungspotentiale. Von besonderem Interesse sind darueber hinaus die Prozessorplatinen, die Intel fuer den Pentium-Pro-Chip entwickelt hat. Diese CPU-Karten koennen maximal vier der Hochleistungsprozessoren aufnehmen. Sie besitzen bis zu zehn I/O-Einsteckplaetze (sechs PCI, vier EIDE). Maximal koennen Intels OEM-Kunden, also die Systemhersteller, bis zu 1 GB an Arbeitsspeicher auf der Prozessorplatine integrieren. Dieser Speicher ist in ECC-Technologie (ECC = Error Correcting Code) ausgelegt. Mitgeliefert wird ferner On-Board-SCSI (Fast-wide).

Ausserdem hat Intel auf der CPU-Karte bereits Funktionalitaet fuer die Spannungs- und Temperaturueberwachung des Rechners eingebracht. Auch ein sogenanntes Emergency-Management ist integriert. Mit diesen Hochleistungs-Prozessorkarten duerfte Intel den Markt fuer Serversysteme erheblich veraendern.