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Bis zu 2048 Prozessoren möglich


28.08.1998 - 

Cray erweitert seine Familie von T3E-Supercomputern

Sieben Bestellungen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 70 Millionen Dollar sind bereits bei SGI eingegangen. Zu den ersten Auftraggebern gehören das britische Forschungsgremium UK Research Council, verschiedene - teils militärische - US-Behörden sowie die Universität Bologna. Die Briten erhalten damit den leistungsstärksten Supercomputer Europas, den sie an der Universität Manchester installieren und unter anderem dazu nutzen wollen, den Ursachen von Klimaphänomenen wie "El Nino" auf die Spur zu kommen.

Die T3E-Systeme von Cray dominieren weltweit das obere Leistungssegment der Superrechner. In der unabhängigen "Top-500"-Liste http://www.top500.org weltweit installierter Systeme sind allein 18 Crays unter den ersten 25 aufgeführt. Der weltweite Markt für massiv-parallele Superrechner belief sich 1997 laut International Data Corp. (IDC) auf ein Volumen von rund 612 Millionen Dollar, von denen SGI 44 Prozent für sich verbuchen konnte. Als nächste Konkurrenten erreichen laut IDC-Analyst Chris Willard die IBM 39 und Hitachi Ltd. zwölf Prozent Marktanteil.

Der 1200E ist viermal so schnell wie der erste T3E. Dieser Leistungszuwachs wird unter anderem durch einen speziellen 42-Gbit/s-Router-Chip, der mit einer Bandbreite von 420 MB/s Daten zwischen den Prozessoren bewegt, und neue 600-Megahertz-CPUs sowie größeren und schnelleren Arbeitsspeicher erreicht.

Bisherige T3E-Systeme lassen sich nach Angaben des Herstellers wahlweise durch Prozessoraustausch aufrüsten oder um komplette 1200E-Module ergänzen, so daß verschiedene Upgrade-Pfade möglich sind. Wer an einem Neukauf interessiert ist, muß für eine Konfiguration mit 128 Prozessoren zwischen drei und vier Millionen Dollar investieren.