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06.07.2006

CSC beendet Gespräche über einen möglichen Verkauf

Der IT-Dienstleister will einen Teil der Aktien zurückkaufen. Der Stellenabbau geht unterdessen weiter.

Die Computer Sciences Corp. will für zwei Milliarden Dollar rund 19 Prozent der ausstehenden Anteilscheine erwerben. Damit haben laut Einschätzungen von Finanzanalysten die Überlegungen über eine mögliche Veräußerung des IT-Dienstleisters an Anlagefirmen vorerst ein Ende gefunden.

Das Top-Management hatte einen Verkauf in Erwägung gezogen, um den Aktienkurs des Unternehmens zu verbessern. Im Gespräch war unter anderem eine Übernahme durch Blackstone und Hewlett-Packard beziehungsweise Lockheed Martin. Die Planspiele sahen vor, CSC zu zerschlagen, um das Behörden- und kommerzielle Geschäft getrennt zu veräußern.

Der Aktienrückkauf erfolgt in zwei Tranchen

Allein eine Milliarde Dollar wird CSC an Goldman Sachs über- weisen, um deren CSC-Aktien zu übernehmen. Der Rückkauf soll in zwei Tranchen erfolgen: Zunächst will CSC Anteilscheine m Wert von 500 Millionen Dol- lar übernehmen, neun bis zwölf Monate später soll dann die andere Hälfte erworben werden. Bemerkenswert daran ist, dass Goldman Sachs in den Übernahmeverhandlungen CSC als Finanzberater zu Seite stand.

Unbenommen von der jetzigen Entscheidung, die Verkaufspläne aufzugeben, treibt CSC den Stellenabbau weiter voran. Der Konzern hatte im April angekündigt, 5000 Arbeitsplätze zu streichen. Davon sind vor allem die Niederlassungen in Europa betroffen, in Deutschland sollen die Gespräche mit der Mitarbeitervertretung bereits laufen. Ersten Meldungen zufolge ist unter anderem der Standort Immenstaad gefährdet, wo CSC Datacenter- und Helpdesk-Dienste betreibt. (jha)