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25.11.2008

Customizing von .NET-Applikationen

Das Entwicklungswerkzeug "iCustomizer" von Fecher ermöglicht kundenindividuelle Anpassungen der Benutzeroberflächen zur Laufzeit.

Mit dem iCustomizer stellt das Beratungs- und Softwarehaus Fecher (http://www.fecher.de) ein Add-on für .NET-Applikationen vor, das laut Anbieter die Individualisierung der Benutzeroberfläche ohne weiteres Programmieren und die Berücksichtigung kundenindividueller Anpassungen zur Laufzeit erlaubt. Damit können GUI-Elemente und Controls aus dem Repertoire der Microsoft-Entwicklungsumgebung "Visual Studio" nachträglich angepasst oder hinzugefügt werden. Softwareentwickler können die Funktionalität einer fertigen Anwendung über C#-Code und Events erweitern. Der zugehörige Editor ist Visual Studio nachempfunden und für .NET-Entwickler und technisch versierte Anwender intuitiv bedienbar.

iCustomizer wurde ursprünglich vom Softwarehaus nGroup entwickelt, als dieses seine betriebswirtschaftliche Komplettlösung "eEvolution" durch Fecher von der Gupta-basierenden Vorgängerversion vollständig auf die .NET-Plattform portieren ließ.

Keine Änderungen im Quellcode Zahlreiche kundenspezifische Anpassungen hatten über die Jahre zu einer jeweils eigenen Version der ERP-Anwendung geführt. Um diese nicht wieder im Quellcode verändern zu müssen und eine einheitliche Standardversion zu haben, kam damals das Customizing-Werkzeug zum Einsatz.

Fecher hat das Customizing-Werkzeug auf das Porting Project Framework abgestimmt, bietet es aber auch unabhängig von einem Portierungsprojekt an. Als Add-on soll es sich ebenso transparent in portierte Gupta-Anwendungen wie in native .NET-Applikationen einbinden lassen. Dabei kann der Administrator ausgewählten Personen Zugriffsberechtigung geben, damit sie die Benutzeroberfläche der Anwendung später direkt im Editiermodus verändern können. Die Modifikationen des Designs, Dialogs oder Verhaltens werden im XML-Format abgespeichert und vom iCustomizer beim nächsten Öffnen der Anwendungsmaske wiedererkannt und berücksichtigt. Mit dem Add-on können Anwendungsentwickler für ihre Kunden schnell einen sichtbaren Mehrwert schaffen, indem sie eine Standardanwendung ohne großen Aufwand an veränderte Anforderungen anpassen, heißt es bei Fecher. (ue)