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11.03.1994

CW Chronik

11.03.1994

Im Herbst 1974 erschien die erste COMPUTERWOCHE - heuer wird die CW 20 Jahre alt. In der Rueckschau wird - wie wir an dieser Stelle ab jetzt in regelmaessiger Folge zeigen wollen - der Aktualitaetsbezug vergangener Ereignisse in der IT-Branche deutlich, lassen sich Entwicklungen verfolgen, die noch nicht abgeschlossen sind. So wird Geschichte in der CW zur DV-Chronik.

Aus der CW vom 9.Maerz 1979:

Seit Jahren beherrschen in der EDV die gleichen Themen die Diskussion ueber die EDV: Ausbildungsnotstand, Personalpolitik und Softwarekrise. In schoener Regelmaessigkeit wird auch die Frage nach der Akzeptanz der Datenverarbeitung bei den Fachabteilungen gestellt. Was die EDV im Verhaeltnis zum Umsatz kosten darf, hat unseres Wissens noch niemand ermittelt.

Wohl weiss jeder "ordentliche" EDV-Chef, was der ganze Zirkus kostet - nur, wer hat schon eine anwendungsbezogene Kosten- Nutzen-Analyse fuer seine Abteilung gemacht?

Ob es nun daran liegt, dass die Rechtfertigungsscheu des EDV- Managements - die jetzt auch von den Endbenutzern praktiziert wird - erst die Neugier der Firmenleitungen provoziert hat, oder ob es daran liegt, dass die Rechenzentren als Kultstaetten elitaeren Spezialistentums abgeschafft werden sollen - die Reaktion der Oeffentlichkeit jedenfalls laesst erkennen: Mit der Computer- Glaeubigkeit ist es vorbei.

Aus der CW von 16. Maerz 1984:

Die DV-Umfeldbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren dramatisch veraendert. Schlagworte wie "Software der vierten Generation", "nichtprozedurale Sprachen" oder "Mikro-Mainframe- Kommunikation" stehen fuer einen Trend zu "benutzernaher Daten- und Informationsverarbeitung". Wie passen sich nun unsere Computer und Anwendungssysteme an?

Mit der saloppen Gegenfrage "Ist die vierte Generation eigentlich nicht schon die fuenfte, wenn nicht gar die sechste?" wird man dem Problem gewiss nicht gerecht. Die Hardware ist in der Tat unkomplizierter geworden, die Software benutzerfreundlicher - ein Kompliment an die Computerindustrie. Sie ist erwachsener geworden, kuendigt Systeme weniger hektisch an. Der wachsende Trend zu kompatiblen Geraeten und portabler Software verschafft der Normungsfrage neue Brisanz.