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02.10.1987

CW Nr. 38 vom 4.9.1987, Seite 10: "4381-Betriebssystem ist eine Frage des nötigen Adreßraumes" Die Anwender sind keineswegs einer Meinung, aber alle haben erhebliche Probleme mit ihrer 4381. Ich zitiere die diversen Autoren: "Daß wir unter VM fünf virtue

CW Nr. 38 vom 4.9.1987, Seite 10: "4381-Betriebssystem ist eine Frage des nötigen

Adreßraumes"

Die Anwender sind keineswegs einer Meinung, aber alle haben erhebliche Probleme mit ihrer 4381. Ich zitiere die diversen Autoren:

"Daß wir unter VM fünf virtuelle Maschinen aufgemacht haben, ist eine Notlösung."

"Aufgrund der Speicherbegrenzungen unter VSE von 16 beziehungsweise 40 MB sind wir gezwungen, ....'

"Mit nur zwei Systemprogrammierern wäre ein MVS-System überdies schwer zu pflegen und zu optimieren."

"AIIerdings ist unseres Wissens auch unter MVS eine gleichzeitige Nutzung von Daten aus der Online- und der Batch-Umgebung heute noch unbefriedigend gelöst."

"Eingestiegen sind wir als kleiner Anwender mit DOS, dazu kamen die Komponenten CICS, DL/ I, VTAM etc. Vor etwa zwei Jahren haben wir VM darübergelegt."

Den /38-Benutzer mutet die Diskussion merkwürdig an. Er hat keine CICS-, DL/ I - oder Adreßraum-Probleme. Die /38 hat das modernste Konzept mit der Integration von Datenbank und TP-Monitor im Betriebssystem.

Die /38 schafft auch Anwendungen in der Größenordnung 4381, sie wächst ständig (Silverlake!) und verbrät auch keine Ressourcen für virtuelle Maschinen.

Sollte man nicht mal den Umstieg auf /38 statt MVS erwägen, statt die /38 immer in die /3-Welt, mit der sie nur die "3" gemeinsam hat, zu stellen?

Bleibt das Argument der vielen vorhandenen alten Programme, aber hier muß man sich doch fragen: "Sollen wir in der Wartung antiquierter Anwendungsprogramme und überflüssiger Systemprogrammierung ersticken oder wollen wir wirklich mal etwas strategisches machen, nämlich neu anfangen? Für weite Bereiche helfen ohnehin Standardprogramme.