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13.06.2006

CW-Ranking: Microsoft ist der Top-IT-Anbieter im Mai

Gemeinsam mit Factiva präsentiert die CW die in der Presse meistgenannten IT-Unternehmen.
Das Gerücht, Microsoft wolle Ebay übernehmen, sowie Microsofts erste eigene Antivirensoftware "Windows Live OneCare" sorgten im Mai für Schlagzeilen.
Das Gerücht, Microsoft wolle Ebay übernehmen, sowie Microsofts erste eigene Antivirensoftware "Windows Live OneCare" sorgten im Mai für Schlagzeilen.

Wie bereits im April dominieren Themen wie Softwareprobleme und neue Produkte von Microsoft die Berichterstattung. Zusätzlich sorgte das Gerücht, Microsoft wolle Ebay übernehmen, für Schlagzeilen. Auch "Windows Live OneCare", die erste eigene Antivirensoftware des Unternehmens, beschäftigte die Medien im Mai. Windows Live OneCare bietet, was sich Millionen von Konsumenten wünschen, glaubt Microsoft-Gründer Bill Gates, der damit Antivirenspezialisten wie McAfee oder Symantec angreift. Eine lohnende Attacke, denn der Markt für Antivirensoftware wächst stark. Bis zum Jahr 2009 soll der Markt auf 7,3 Milliarden Dollar wachsen.

König Fußball

Die Deutsche Telekom wurde im Mai am zweithäufigsten in den Medien genannt. König Fußball war der Grund hierfür. Allerdings nicht das WM-Sponsoring des Telefonriesen, sondern der Streit um die Nutzung der Internet-Rechte an der Fußball-Bundesliga. Die Unity-Media-Tochter Arena sah ihre 220 Millionen Euro schweren TV-Rechte an der Bundesliga durch Pläne der Telekom gefährdet, die Spiele via IP-Signal per Kabel und Satellit zu übertragen. Aktuellen Meldungen zufolge ist der Streit beigelegt. Die Telekom nutzt die Übertragungsrechte nur im Internet. Gleichzeitig wird der Konzern größter Sponsor der Bundesliga.

SAP: alleine stark

Europas größter Softwarehersteller SAP arbeitete sich auf Rang drei der meistgenannten IT-Anbieter hoch. Nachdem die Zahlen für das erste Quartal überaus erfreulich waren, herrscht weiterhin Zuversicht, auch auf dem Heimatmarkt zulegen zu können. Mitte Mai hatte SAP-Mitbegründer und Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner mit seiner Aussage, eine Fusion von SAP mit IBM, Microsoft oder Google sei denkbar, für Aufsehen gesorgt. SAP-CEO Henning Kagermann antwortete auf die Fusions-Spekulationen mit den Worten: "Wir sind ein unabhängiges Unternehmen und sind allein sehr stark. Und es gibt keinen Grund, warum wir das nicht weiter sein sollten."

Siemens belegte mit den Sorgenkindern Siemens Com und Siemens Business Services den vierten Platz der meistgenannten IT-Unternehmen. Nachdem bisher viel über die Zukunft der defizitären Geschäftsbereiche spekuliert wurde, haben beide Sparten im Mai mit positiven Meldungen überrascht. So wird Siemens Business Services ein neues Grenzkontroll-System in Kroatien einführen. Auch Siemens Com konnte im Ausland punkten. China Mobile Communications Corporate Ltd. will sein Netz bis Ende 2006 mit Siemens-GSM-Technik erweitern.

DSL boomt

Der Mobilfunkkonzern Vodafone lag im Mai auf Platz fünf des Unternehmensrankings. Vor allem die Schlagzeilen, dass der weltgrößte Mobilfunkkonzern im Geschäftsjahr 2005/06 tiefrote Zahlen geschrieben habe, waren häufig zu lesen. Hauptgrund für das Minus sind milliardenschwere Abschreibungen auf den deutschen Anbieter Mannesmann. Erfreulich hingegen war die Meldung, dass die Vodafone-Tochter Arcor erstmals schwarze Zahlen schreiben konnte. Arcor steigerte seinen Umsatz vor allem im Breitbandgeschäft. Die Zahl der DSL-Kunden zwischen Januar und März stieg um 223000 auf insgesamt 1,3 Millionen. (lex)