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25.08.2008

CW-TICKER

Micron soll Qimonda retten:

Das "Wall Street Journal" spekuliert darauf, dass Micron die defizitäre Speicherchip-Tochter Qimonda von Infineon übernehmen wird. Die Firmen lehnten einen Kommentar ab. Infineon will sich bis zum kommenden Jahr von seinem Anteil an Qimonda trennen. Der Preiskampf im Speichergeschäft hat das Münchner Unternehmen besonders hart getroffen. Qimondas Umsatz war zuletzt eingebrochen, und die Verluste hatten sich massiv ausgeweitet.

Intel sägt am Stromkabel:

Auf der Entwicklerkonferenz IDF hat Intel die Stromübertragungstechnik WREL (Wireless Resonant Energy Link) vorgestellt. Bis zu 60 Watt können damit ohne Kabel über ein Magnetfeld übertragen werden. Erstes Einsatzgebiet sind voraussichtlich Notebooks und Handys, die sich ohne direkte Verbindung aufladen lassen. Allerdings müsse noch mindestens fünf Jahre geforscht werden, bis die Technik reif für den Markt sei.

Actebis behält die Börse im Auge:

Der IT-Distributor Actebis hat den für die zweite Jahreshälfte geplanten Börsengang noch nicht ad acta gelegt. Die Unsicherheit am Markt sei aber sehr groß, schränkte Firmenchef Klaus Hellmich ein. Indes prüfe Actebis auch Alternativen zum IPO, etwa die Übernahme durch einen anderen IT-Anbieter oder -Händler. Actebis wollte das Kapital von der Börse ursprünglich nutzen, um das europäische Geschäft durch eigene Akquisitionen zu stärken.

Rekordbesuch bei Spielemesse:

Mit über 200 000 Besuchern - rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr - und knapp 550 Ausstellern ist die Spielemesse "Games Convention" in Leipzig zu Ende gegangen. Der Veranstalter teilte daraufhin mit, dass es auch 2009 eine GamesCon in Sachsen geben werde. Der Branchenverband BIU hingegen will künftig die Leitmesse der Branche unter dem Namen "GamesCom" in Köln ausrichten, weil er sich von dem Standort mehr Potenzial verspricht.

Gesetz gegen Handy-Strahlung:

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel möchte ein Gesetz zum Schutz vor Mobilfunkstrahlung erarbeiten. Trotz fehlender wissenschaftlicher Beweise für Gefahren müsse auf die Verunsicherung der Bevölkerung reagiert werden. Durch das Gesetz sollen die europaweit anerkannten Schutzstandards für alle Frequenzbereiche verbindlich festgelegt und die Belastung durch Strahlen insgesamt verringert werden. Das Problem: Für jede Meinung zur möglichen Schädlichkeit des Handy-Telefonierens gibt es inzwischen mehrere Studien.

Ökonomie statt Technologie:

Die wirtschaftliche Situation steht bei kleinen und mittleren Unternehmen eher im Mittelpunkt des Interesses als technologische Neuerungen wie etwa Green IT, Software as a Service (SaaS) oder Virtualisierung. Das zeigt eine Studie des Marktforschungsunternehmens IDC. Analyst John Roberts warnte den Mittelstand davor, zu kurzfristig zu planen und das technologische Interesse einzuschränken. Dies könne sich, wenn sich die Wirtschaft erhole, als Fehler herausstellen.