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20.02.2004 - 

Satire

CW-Wert

20.02.2004

Der Begriff Dienstleistung ist in aller Munde. Trotzdem werden seine ihm innewohnenden Potenziale meistens nicht in ihrer ganzen Dimension erfasst.

Dabei ist Dienstleistung ganz allgemein zu verstehen als eine Leistung, mit der Menschen anderen Menschen zu Diensten stehen. Das kann die Putzfrau sein, der Student, der einem das Auto wäscht oder der für die beste aller Ehefrauen die Einkäufe erledigt usw. usw.

Apropos Ehefrau respektive Ehemann: Wie kreativ man den Dienstleistungsgedanken auslegen kann, zeigt jetzt das Beispiel des 25-jährigen Studenten Kim aus der südkoreanischen Stadt Daegu. Der bot im Internet den Service "Rent a Killer" an. Zugegeben, die Idee schien aus der Not geboren, weil der Eleve etwas klamm war. Unter seinen Kunden, berichtete CNN, waren Jugendliche, die ihrer Eltern überdrüssig waren, und natürlich die klassischen enttäuschten Liebhaber/innen. Wirklich getötet hat Kim nicht, nur das Blutgeld abgezockt, was ihm eine Anzeige wegen Betrugs einbrachte. Aber immerhin: Man könnte Kims Service ja als so genannten Liebesdienst umwidmen. Dazu würde man sich etwa der Idee der englischen Witwe Joanna Booth bedienen. Die ließ die Asche ihres jagdbegeisterten Mannes von einer Munitionsfirma in Schrotpatronen abfüllen. Seine ehemaligen weidmännischen Freunde verballerten ihn dann artgerecht und erlegten so Füchse, Fasanen, Enten und Rebhühner.

Besonders Rachsüchtige könnten sich also an dem Dienstleistungsgedanken delektieren, etwa erst die Geliebte des untreuen Gatten meucheln, diese zu Schrot verarbeiten und mit der Ex-Gespielin dann den Ehebrüchigen erlegen zu lassen. Fasst man das Thema Dienstleistung derart phantasievoll auf, dürfte dieser Branche noch einiges Positive einfallen.