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30.07.2004 - 

Satire

CW-Wert

Alle Welt redet über Konvergenz. Wir auch. Denn in der Tat ist es spannend, wo Informationstechnologie heutzutage so überall Einzug hält.

KFZs würden ohne Software schon lange nicht mehr laufen, Autofahrer ohne Navigationssystem in der Wüste landen. Kein Geld mehr am Automaten ohne IT. Bücher fliegen einem als E-Books zu, wo immer man geht und steht - losgelöst von Zeit und Raum ...

... Apropos losgelöst. Das ist der Anbieter MA Lifeware auch. Und genialisch mit seiner neuen Geschäftsidee zumal! Lifeware nämlich bietet neuerdings eine Heizplatte an, die der PC-Benutzer via USB-Schnittstelle an seinen Rechner anschließen kann. Das hitzige Ding errötet auf 85 Grad Celsius und hält Getränke bis zu 40 Minuten auf lieb gewonnener Trinktemperatur.

Jetzt schon ist abzusehen, wie Büros in Zukunft aussehen werden. Schon heute verfügt ein halbwegs vernünftiger Rechner über mindestens drei USB-Steckplätze, an die fürs Überleben notwendige Gerätschaft angekoppelt werden könnte. Wir denken da etwa an einen Fön, um sich bei Büroschluss noch mal kurz für die After-Work-Party aufzupeppen. Im Laufe des Tags könnte man auch gleich noch einmal die Garderobe aufmöbeln - weshalb wir also in den zweiten USB-Steckplatz die Waschmaschinen-Trockner-Kombination stöpseln. Die Milch für den auf der Heizplatte dampfenden Kaffee würden wir aber schon gern kühl halten. Also sollte noch ein USB-Anschluss für den Kühlschrank her - muss ja nicht gleich einer von amerikanischen Ausmaßen sein, ein kleiner Bosch tut's doch auch.

Klar, dass wir all diese Geräte dann übers Internet ansteuern können. Endlich vorbei die Zeiten, da wir uns auf dem Weg nach Tasmanien gefragt haben, ob wir den Herd ausgemacht haben - ich meine, sind wir nicht alle kleine Neuros oder wie Freud das mal ausdrückte? Alles kein Problem mehr. Dank Konvergenz.