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Satire


18.01.2002 - 

CW-Wert

Alles ist zwar relativ, wissen wir spätestens seit Einsteins Theoretisieren darüber, dass die Masse eines Körpers geschwindigkeitsabhängig ist. Was ja auch bedeutet, dass im Ruhezustand eine Masse Mensch weniger massig ist als in der Beschleunigung.

So, und nur so, erkläre ich mir mit glühendem Neid das Phänomen völlig unpassender Paarungen. Was nur, frage ich mich nämlich immer wieder, macht sogar im Ruhen noch raumfüllende Zellenberge eigentlich so erotisch? Warum kommt es so auffällig oft zu einer Liaison zwischen einer anbetungswürdigen Frau und Fleisch gewordenen drei Zentnern Mann?

Was mich zu dem Drei-Zentner-Mann Kim Schmitz bringt. Der ist auf der Flucht vor Deutschland, und was immer man über ihn sagen mag, Fotos von ihm mit den schärfsten Frauen beweisen, dass seinen 150 Kilo offenbar ein durchschlagender Sexappeal anhaften muss. Unendlich schön kuscheln sich Aphrodites mit perfekten Rundungen gnadenlos hingegeben an seine mutmaßlich transpirationsgedünsteten Oberhemden.

Ausgerechnet ich - größter Alterssportler aller Zeiten - muss diesem Dreifachkinn eifersüchtig konzedieren, dass es bei den Perlen der weiblichen Bevölkerung einen Stand hat. Wie missgönne ich ihm den Erfolg bei den Frauen! Immer dröhnend, immer präsent. Seine Geschichten dufteten nach Erfolg und Tonnen von Geld.

Dass die Realität oft so banal war wie mein Alltag, interessiert nur mich und nicht all die weiblichen Fabelwesen in der Umlaufbahn der geld- und körperschweren Schmitzens dieser Welt. DIE können sich die unglaublichsten Frauen an ihre wuchernden Leibesfüllen kleben. ICH hingegen muss die unendliche Leichtigkeit zur Kenntnis nehmen, die anderen Körpern mit zunehmender Höhe ihres Bankkontos anhaftet. Mein einziger Trost ist, dass Schmitz sich jetzt fluchttechnisch in erhöhter Beschleunigung befindet.