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17.05.2002 - 

Satire

CW-Wert

Kleinen Mädchen - und zunehmend auch Jungen - wird beigebracht, sich nie, nie, niemals auf fremde Klobrillen zu setzen.

Und das ist auch gut so. Noch viel besser ist allerdings, dass der behütete Nachwuchs äußerst selten in Papas oder Mamas Büro spielen darf. Denn dort lauern viel größere Gefahren: Wie Charles Gerba, Professor für Mikrobiologie an der Arizona State University, herausgefunden hat, ist eine normale PC-Tastatur 400mal stärker von Krankheitserregern befallen als eine gewöhnliche Toilette.

Hand aufs Herz! Wann haben Sie Ihr Keyboard zum letzten Mal sorgfältig abgewischt oder gar desinfiziert? War das vor oder nach dem grippalen Infekt, den Sie von der CeBIT mitgebracht haben und den Sie leider nicht zu Hause auskurieren konnten? Wie oft haben Sie seither eine Käsesemmel eingeschoben, während Sie schnell noch mal das E-Mail mit dem Protokoll der letzten Abteilungsleiterkonferenz durchlasen? Beim Telefonieren die Nägel gesäubert? Gedankenverloren Ihre Nasenlöcher inspiziert?

Okay, Sie wissen jetzt, worauf wir hinauswollen! Und nun stellen Sie sich Folgendes vor: In einigen Unternehmen ist es doch tatsächlich gang und gäbe, morgens einen Rollwagen mit den persönlichen Arbeitsunterlagen abzuholen, irgendeinen freien Schreibtisch anzusteuern und dort den lieben langen Tag engsten Kontakt zu einer quasi öffentlichen PC-Tastatur zu pflegen. Mitarbeiter, die sich gegen diese Arbeitsorganisation zur Wehr setzen, gelten als unflexibel, rückwärtsgewandt und antidemokratisch. Doch dank Professor Gerba haben sie jetzt ein stichhaltiges Argument: das Recht auf körperliche Unversehrtheit.