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05.01.2001 - 

Satire

CW-Wert

Ein Blick aus dem Fenster erinnert uns daran: Es ist Winter. Wer sich jetzt keinen Kurzurlaub auf den Malediven leisten kann, dem bleibt nur der Weg ins nächste Solarium, um die Bräune vergangener Badetage zu erhalten. Wer dabei den eigenen Geldbeutel schonen will, der sollte - so er/sie in Hannover wohnt - die Schritte in das "Gratis-Solarium" lenken. Ohne einen Pfennig zu zahlen, kann Mann oder Frau sich dort auf die Sonnenbank legen! Möglich macht es das Internet, finanziert wird das Angebot über Werbebanner auf der Web-Seite des Sonnentempels.

Unter http://www.gratis-solarium.de können auch Nicht-Hannoveraner dem Bräunungsstudio einen virtuellen Besuch abstatten. Dabei vermögen sie sich - ebenfalls kostenlos - ein Bild davon zu machen, wie schön es für andere sein kann, sich unter der künstlichen Sonne zu räkeln.

Wenn das Konzept Erfolg hat, wäre es womöglich auf andere Bereiche zu übertragen: Kostenlose Autowaschstraßen oder Schwimmbäder liegen plötzlich im Bereich des Möglichen. Fände sich jemand, der anderen beim Hamburgeressen zuschauen will, könnte McDonalds sein Fast Food demnächst verschenken. Die Solariumsbetreiber geben unumwunden zu, dass es sich bei ihrem etwas schlüpfrigen Angebot um ein "voyeuristisches Vergnügen" handelt. Auch wenn der virtuelle Besuch im Spanner-Solarium keine Bräune bringt - vielleicht verschafft der Anblick etwas nackter Haut dem einen oder anderen ja ein paar warme Gedanken.