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28.09.2001 - 

Satire

CW-Wert

Heute widmen wir uns einer elementaren Frage: Muss ein IT-Manager Ahnung von Informationstechnik haben? Wir meinen ganz entschieden nein!

Es geht doch längst nicht mehr um Bits und Bytes und Protokolle und Abaps. Wer sich mit solchen Fragen aufhält, verliert den Blick für das große Ganze. Um die Details können sich andere kümmern, der Leiter Anwendungsentwicklung zum Beispiel oder der Communications-Manager oder der stellvertretende Spartenleiter Helpdesk. Oder - kommen wir zur gängigen Praxis - der Anwender selbst.

Was also macht unser CIO? Richtig: Er wacht gewissermaßen aus der Adlerperspektive über das große Ganze. Da wären zum Beispiel die Einhaltung der Standards und all die laufenden Projekte, die Kosten natürlich auch. Und dann muss da noch das Beraterheer verwaltet, pardon, orchestriert werden. Und last, but not least beaufsichtigt der CIO die Prozesse. Er sorgt dafür, dass die IT optimal auf die Prozesse abgestimmt ist. Oder umgekehrt. Da-rüber streiten zurzeit noch die Gelehrten. Er ist demnach also immer auch so eine Art CPO, ein Chief Process Officer (siehe Seite 42).

Eigentlich ist die Welt wohl geordnet so, doch leider gibt es da gelegentlich ein kleines Problem am Rande. Was macht unser CIO, wenn daheim seine sympathische Nachbarin an die Tür klopft und ihn bittet, doch mal nach ihrer Grafikkarte zu schauen und bei der Gelegenheit auch gleich den ISDN-Anschluss zu prüfen? Der CIO von heute ist definitiv nicht mehr alltagstauglich. Er wird der jungen Frau verdeutlichen müssen, warum es für einen gestandenen IT-Profi wie ihn entschuldbar, ja sogar Pflicht ist, sein Handwerk zu verlernen. Aber: Er ist selbstverständlich bereit, wenn der Wasserhahn tropft...