Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

16.11.2001 - 

Satire

CW-Wert

Das Runde muss ins Eckige! Schon seit Sepp Herberger wissen wir, dass dem runden Leder zugeneigte Personen häufig sprudelnde Quellen der Weisheit sind.

Wir verdanken der balltretenden Zunft Bonmots wie "Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl" (A. Möller), "Jede Seite hat zwei Medaillen" (M. Basler) oder "Das wird alles von den Medien hochsterilisiert" (B. Labbadia). Es ist daher nicht völlig unverständlich, dass manche Leute dazu tendieren, Fußballer nicht ganz ernst zu nehmen. Zu Unrecht.

Schauen wir uns den Ex-Nationaltorhüter Andreas Köpke, 39, an. Uns erreicht in diesen Tagen die Nachricht, dass der gelernte Kfz-Mechaniker, der im Sommer seine Profi-Karriere beendete, beruflich nun als Management-Trainer durchstarten möchte. Dass er dazu in der Lage ist, soll auf der Homepage www.andreas-koepke.de suggeriert werden: Da ist der ehemalige Keeper zu sehen, wie er in bester Torwart-Manier, jedoch im Anzug und einen Aktenkoffer in den ausgestreckten Händen, durch die Luft segelt. "Gemeinsam erfolgreich" lautet der dazugehörige Slogan.

Der zuletzt beim Club in Nürnberg angestellte Keeper will Managern vermitteln, wie man "mentale und körperliche Höchstleistungen" erbringt. So wie der 1. FC Nürnberg, möchte man anmerken. Wir erwarten uns von dem angekündigten "Brückenschlag zwischen Spitzensport und Management" klare Hinweise darauf, wie Problembewältigung zu erfolgen hat: Beispielsweise könnte man nach dem Spiel alles noch einmal "Paroli passieren lassen" (H. Hrubesch) oder mit R. Golz zu dem Ergebnis kommen: "Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt." Am Ende wünschen wir A. Köpke in den Worten von L. Matthäus: We hope you have a little bit lucky.