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15.09.2000 - 

Satire

CW-Wert

Neue, schönere Software fordert oft neue, stärkere Rechner. Eher selten kommt es vor, dass vorhandene Software streikt, wenn sie mit der nächsten Hardwaregeneration zusammenarbeiten soll. Doch was für den Standard-Wintel-PC gilt, muss für die proprietäre D-Box noch lange nicht stimmen.

Wer in Deutschland Pay-TV empfangen will, braucht den schwarzen Kasten, der nicht einmal über einen Rückkanal verfügt. Das jüngste Modell besitzt immerhin zwei Kartenschlitze. Außerdem nimmt es den Schutz der Jugend sehr genau. Versuchen Sie mal, einen beschränkt freigegebenen Film aufzunehmen! Auf dem Videoband werden Sie nur die Aufforderung sehen, ihre Geheimnummer einzugeben. Statt die Füße hochzulegen und sich ein bisschen "Äktschn" reinzuziehen, wählt der gefrustete TV-Payer also die Nummer des Premiere-World-Services, denn er will wissen, wie sich diese &%$?! Kindersicherung austricksen lässt. "Wenn Sie schon das neue D-Box-Modell haben, leider gar nicht", lautet die Antwort, "dafür ist die Software noch nicht angepasst." - "Finden Sie das in Ordnung?" - "Sehen Sie sich doch mal die Versionsnummer an - Die lautet 1.5., nicht wahr? Sie sollten eigentlich wissen, dass Software erst etwas taugt, wenn vorn eine 2 steht!"

Vielleicht hat die Kundendienstlerin sogar Recht. Andererseits hilft das dem Kunden keinen Schritt weiter. Denn er hat keine Wahl. Oder doch? "Wir tauschen gern Ihre neue D-Box gegen ein altes Modell ein - kostenlos."

Oh, digitale Medien-Einfalt!