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27.10.2000 - 

Satire

CW-Wert

Da haben wir es also nun: Rot vor Silber.

"Die Formel für den Erfolg", wie Sun seine Partnerschaft mit McLaren-Mercedes in Anzeigen anpreist, musste sich in den letzten vier Rennen der Saison den roten Teufeln aus Maranello geschlagen geben. Und das, obwohl McLaren dank der überlegenen IT-Technik von Sun doch eigentlich "zu den Gewinnern zählt". So können, wie der erstaunte Formel-1-Fan weiterliest, mit Hilfe der Java-Technologie alle Daten in Echtzeit-Parameter umgewandelt werden, um Aufhängung oder Fahrstrategie noch während des Rennes zu ändern. Merkwürdig nur, dass McLaren trotz des Vorsprungs durch Technik in den letzten Rennen hinterherfuhr und die Fahrstrategie immer den falschen Zeitpunkt zum Boxenstopp wählte.

Nun wissen wir es also, nicht das Gefühl im Gasfuß eines Häkkinen oder Schumacher entscheidet über den Sieg, sondern das richtige DV-Equipment. Weil sich die Italiener hierzu in Schweigen hüllen, kann an dieser Stelle über deren Schlüssel zum Erfolg nur spekuliert werden: Wer hat kein Geld für aufwändige Werbung? Wer liefert ein kleines, schnelles und zuverlässiges Betriebssystem? Zieht man all diese Faktoren ins Kalkül, so kann die Schlussfolgerung eigentlich nur lauten: Die Italiener setzen ganz fortschrittlich und kostenbewusst auf Embedded Linux. Im Umkehrschluss könnte die Frage nach dem DV-System auch die verwunderliche Pannenserie des Jordan-Teams erklären. Hat es in der Saison 2000 womöglich Windows CE eingesetzt?