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Satire


20.08.1999 - 

CW-Wert

Der englische Popsänger Sting, der sich einstmals für Regenwälder und andere Brandherde dieses Planeten einsetzte, hat die notleidende Computerindustrie entdeckt. Um genau zu sein: Gegen eine Schutzgebühr in nicht genannter Höhe wirft sich der Barde für Compaq in die Brust.

Weil der weltgrößte PC-Hersteller nach seinem üppigen Digital-Mahl unter Verdauungsstörungen leidet, soll Sting nun - nomen est omen - als Stachel eingesetzt werden, um dem gewaltigen Blähbauch ein wenig Luft abzulassen. Die neue Scheibe "Brand New Day" erscheint flankierend zu einer Anzeigen- und Image-Kampagne von Compaq. Die Web-Seiten des Künstlers werden mit denen des Konzerns verlinkt, auf dem CD-Cover soll der Schriftzug von Compaq zu lesen sein.

Die Beweggründe des Ex-Polizisten lassen sich erahnen. Alternde Stars neigen dazu, an ihren Lebensabend zu denken - warum sonst zieht es Lothar Matthäus zu jungen Mädchen und an amerikanische Fleischtöpfe? Warum sonst wirbt Ignatz Kiechle (ein Star, jawohl!) für Danone?

Nicht geklärt werden konnte aber bis Redaktionsschluß, was Compaq von diesem Deal erwartet. Spekuliert der texanische Aufsichtsrat Ben Rosen auf die Rechte am "Cowboy Song", oder will er Titel wie "Fragile" und "If I Ever Loose My Faith in You" sicherheitshalber aus dem Verkehr ziehen? Jedenfalls beginnen wir angesichts dieser Kampagne zu begreifen, warum sich die Suche nach einem Nachfolger von Geschäftsführer Eckhard Pfeiffer so schwierig gestaltete.