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27.08.1999 - 

Satire

CW-Wert

Täglich bereichert die IT-Industrie unser Leben mit Produkten, die wir uns beim besten Willen nicht hätten ausdenken können. Den neuesten Coup haben jetzt Logitech und Immerson gelandet: Die "Force Feedback Mouse" erweitert die Interaktionsmöglichkeiten mit dem Computer bis zur Gefühlsebene. Jetzt lassen sich Objekte auf dem Bildschirm nicht mehr nur anklicken und bewegen, sondern auch fühlen. Die von Immerson gelieferte Technologie "Feelit" soll den Nutzer sinnlich taktil erfahren lassen, auf was er gerade zeigt: die Lackbeschaffenheit eines Ferrari oder die Textur eines Kleidungsstückes, um einige unverfängliche Anwendungsmöglichkeiten aufzuzählen. Aber damit nicht genug: Die neue Maus behandelt große Files anders als kleine, so daß sich dicke Brocken schwerer bewegen lassen als die Mausehappen. Man stelle sich vor, wie man schuften muß, um eine 100-Folien-Powerpoint-Präsentation zu kopieren - als gelte es, einen LKW ohne Servo-Lenkung rückwärts einzuparken. Die böse E-Mail vom Boß verschwindet dagegen gerade wegen ihrer brutalen Kürze federleicht vom Bildschirm. Zu diesen Vorteilen könnte die Unterstützung durch die Gesundheitsministerin kommen, die dem Vernehmen nach über eine Subventionierung nachdenkt. Die Beihilfe für die Feedback Mouse rechne sich. Da sie den Muskelaufbau fördere, käme es weniger oft zu Hals-, Kopf- und Rückenschmerzen und damit zu weniger ausgestellten Rezepten, was wiederum dem Arzneimittelbudget guttue. Super, oder?