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Satire

CW-Wert

08.05.1998

Trost wird den DV-Abteilungen aus unerwarteter Quelle gespendet: Für das Jahr 2000 ist keine Katastrophe zu erwarten, beruhigen ausgerechnet jene Zeugen Jehovas, die noch vor wenigen Jahren für die Jahrtausendwende das Ende der Welt verkündeten. Sie folgten der Lehre, nach der alle 2000 Jahre eine wichtige Zäsur stattfindet. Ungefähr 4000 vor Christi kamen mit Adam und Eva die ersten Menschen in die Welt, 2000 Jahre später wurde mit Abraham der Stammvater der Juden und Gründer des Monotheismus geboren, wiederum 2000 Jahre später erfüllte Jesus durch Geburt und Opfertod das Alte Testament und kündigte den jüngsten Tag an, der nach dieser Logik Anno Domini 2000 anbrechen soll. Hat es da überhaupt noch Sinn, das Datumsformat von zwei auf vier Stellen zu erweitern? Die bibelfesten Zeugen Jehovas haben dazu in Apostelgeschichte 1,7 die Stelle entdeckt: "Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen." Daraus schließen sie, daß "weder das Jahr 2000 noch irgendein anderer von Menschen festgesetzter Zeitpunkt irgend etwas mit Jehovas Zeitplan zu tun" hat. Gleichgültig, wieviel die DV-Abteilungen bei der Umstellung auch schuften, sie können Gottes Zeitplan nicht beeinflussen. Doch nach wie vor gilt die Offenbarung des Johannes 22,6, wonach der "Weltuntergang" in nicht ferner Zukunft eintritt. Der jüngste Tag könnte danach sogar noch vor dem Jahrtausendwechsel kommen - wie gesagt: für Christen und nicht wenige DV-Leiter eine große Hoffnung.