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24.12.1999

CW-Wert

Jetzt reicht''s. Verlorene Cluster hier, defektes CD-Laufwerk da: Gehörte das verdammte Montagsgerät nicht zum Firmenbesitz, ich hätte es längst aus dem Fenster geworfen; der gottverdammten Kiste mal gezeigt, wer am längeren Hebel sitzt. Vielleicht könnte man auch die Supportabteilung nach einem ausgemusterten 486er fragen, an dem man seinen täglichen Frust abbauen dürfte. Einen Rechner einmal nach Strich und Faden verprügeln, das wärs doch.

Die Lösung ist in Sicht. Für einen geringen Unkostenbeitrag lädt neuerdings ein findiger Geschäftsmann zu einem ungewöhnlichen und gleichwohl spannenden Spektakel in unterschiedliche deutsche Metropolen: Ob Businessman oder Cyberjunkie - wer sich einfach einmal am bösen PC abreagieren möchte, die Destruktion des Firmen- oder gar privaten Rechners jedoch scheut, hat nun die Möglichkeit, mit Kettensäge, Vorschlaghammer oder aber Baseballschläger auf den Feind loszugehen. Auch an besonders sadistische Ideen ist gedacht: Wer die Axt oder den Presslufthammer verschmäht, kann sich mit Hilfe von hochprozentiger Salzsäure am langsamen und vor allem qualvollen Ableben des PCs erquicken und seinen Aggressionen freien Lauf lassen. Das Schwein hat''s schließlich verdient. Welch ein Wohlgefühl durchströmt uns beim Anblick heraushängender Kabeldärme, entzweiter Mikroprozessoren und geplatzter Monitore oder wenn eine Festplatte laut stöhnend ihren Atem aushaucht.