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Satire


25.07.1997 - 

CW-Wert

Pecunia non olet, sagt der Altphilologe - doch nur weil Geld nicht stinkt, macht es noch lange nicht glücklich. Sehen wir sie uns genau an, die Herren Gates und Hopp - schauen die von "Forbes" geouteten Milliardäre nicht irgendwie traurig aus?

Todtraurig, wenn wir ehrlich sind. Beim Vater aller Betriebssysteme würde man manches noch dem unförmigen Tropfengestell auf der Nase zuschreiben - er hat wohl an der Krankenversicherung gespart. Von nichts kommt schließlich nichts . . .

Dietmar Hopp indes verdient aufrichtiges Mitgefühl. Im Land der Miesmacher und Sozialneider Verständnis als Milliardär zu finden muß schwierig sein. Wenn er schlau ist, der Vater aller Standardsoftware, verhält er sich unauffällig.

Wie das geht? Man schneidet allsonnabendlich das Gras vor dem adretten Einfamilienhaus, wäscht seinen Opel Vectra und eilt am Sonntag mit Kind und Kegel in die eigens gestiftete Dorfkirche. Den Reichtum kann man in jedem Fall genießen, mit einem besonders großen Rasenmäher etwa (doppelte Schnittbreite) oder mit Alu-Felgen für jeden Wochentag.

Wie man trotz all der Milliarden glücklich wird, zeigen uns Oracle-Chef Ellison und SAP-Vice Plattner: Die beiden scheren sich weniger um Kirche, Kehrwoche und Karossen. Sie liefern sich mit ihren Segelyachten packende Duelle auf den sieben Weltmeeren. Daß Monaco und die Cayman Islands dabei besonders häufig angesteuert werden, ist übrigens unwahr...