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08.08.1997 - 

Satire

CW-Wert

Sonniger Nachmittag Anfang August (das gibt es noch!); bei der COMPUTERWOCHE taucht ein dunkelblau gekleideter Mann auf. Verlangt, den Chefredakteur zu sprechen. Flüsternd bringt er sein Anliegen vor: Ob die CW der IBM nicht helfen könne, den Aktienkurs zu stützen. Lou Gerstner ziehe neuerdings dem Commitment zum Unternehmen den schnöden Mammon vor. Der CEO stoße massenweise IBM-Aktien ab, und die gebeutelte Firma müsse jetzt Unsummen ausgeben, damit die Anteile nicht plötzlich nur noch die Hälfte wert sind. - Traurige Geschichte, aber was hat das mit der CW zu tun? - Ähem, in die andere Richtung hat es doch auch funktioniert. - Wie bitte? - Na ja, im Frühjahr 1996 mit der SAP.

Schnitt; Rückblende in Schwarzweiß: Das größte deutsche Softwarehaus steht vor dem Abgrund. Der Aktienkurs stürzte ins Bodenlose, nachdem bösartige Zeitschriften (allen voran die CW!) die Firma in Verruf gebracht hatten. Branchenkenner vermuten, dahinter stünden unternehmensnahe Kreise. Die Rede ist von Insider-Geschäften.

Schnitt; Farbe; Chefredakteur zur Empfangsdame: Schon wieder einer. Gestern erst war hier dieser Typ von Microsoft; wollte, daß wir mal schreiben, wie viele von deren Produkten eigentlich nur Betas sind. Wie es denn mit einem Thema der Woche über die Bugs im Internet Explorer wäre. Ich frage, weshalb. Er: Wir möchten ein paar Aktien zurückkaufen, um sie den Mitarbeitern anzubieten, aber uns ist der Preis momentan zu hoch.