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Neuer Store in München


09.10.2014 - 

Cyberport eröffnet Multichannel-Flagshipstore

Dr. Matthias Hell ist Experte in Sachen E-Commerce und Retail sowie ein Buchautor. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in renommierten Handelsmagazinen und E-Commerce-Blogs. Zuletzt erschien seine Buchveröffentlichung "Local Heroes 2.0 – Neues von den digitalen Vorreitern im Einzelhandel".
Der Online-Händler Cyberport hat in München sein 14. stationäres Ladengeschäft eröffnet. Mit 900 qm handelt es sich nicht nur um den bisher größten Cyberport-Store, auch wird in dem Geschäft das Multichannel-Konzept des Elektronikversenders konsequenter umgesetzt als je zuvor.

Erst Media Markt, jetzt Cyberport: die Eröffnung von Multichannel-Pilotgeschäften feiert im Elektronikhandel gerade Hochkonjunktur. Mit dem Store im neuen Münchner Einkaufszentrum Mona – dem mittlerweile 14. stationären Geschäft von Cyberport – setzt der Elektronikversender konsequenter als je zuvor auf die Verknüpfung der Kanäle Online und Offline. Die Präsentationstische werden durch Tablets ergänzt, auf welchen Kunden zusätzliche Details und Rezensionen aus dem Cyberport-Onlineshop abrufen können; in einer Lounge haben die Kunden Zeit und Ruhe, Produkte auszuprobieren und die richtige Wahl zu treffen; zudem gibt es eine futuristische Innovationswand, auf der Produkte per Gestensteuerung virtuell betrachtet werden können.

Gegenüber ChannelPartner bezeichnet Cyberport-Geschäftsführer Jeremy Glück den Münchner Store folgerichtig als "Flagshipstore", in den das Unternehmen die Erfahrungen aus seinen 13 in den vorhergehenden Jahren eröffneten Ladengeschäften habe einfließen lassen. "Wir verstehen uns als ´Digital Outfitters´ - als Ausstatter unserer Kunden", erklärt Glück. Dabei orientiere sich das Unternehmen weniger an Produkten als vielmehr an den Bedürfnissen seiner Kunden. "Gerade beim Kauf hochwertiger Technik will man nicht auf Beratung verzichten. Dennoch aber haben wir uns an die einfachen Kaufprozesse im Online-Bereich gewöhnt. Beides verbinden wir nun und schaffen somit einen digitalen Esprit – online wie stationär", so Glück.

Zusammen mit dem im Frühjahr eröffneten Cyberport Store in der Berliner "Concept Mall" Bikini steht das Münchner Geschäft für eine neue, großzügiger dimensionierte Ausbaustufe innerhalb des Multichannel-Konzepts des Online-Händlers. Der Store nimmt eine Fläche von mehr als 900 qm ein und bietet ein breitgefächertes Produktangebot, das von Cyberport-Kernkompetenzen wie Notebooks, Smartphones und TV-Geräten bis zu Weißer Ware und Haushaltsgeräten reicht. Mit dem Standort im neuen, in direkter Nachbarschaft zum Olympia-Einkaufszentrum errichteten Mona bleibt der Elektronikversender seiner Strategie treu, Stores in Shopping-Zentren zu eröffnen – allerdings in einer hochwertigen Umgebung: "Architektur in Form und Farbe, Eleganz, Nachhaltigkeit – mit dem Mona München haben wir uns bewusst für einen Standort entschieden, der unsere eigenen Werte trägt", so Cyberport-Geschäftsführer Jeremy Glück. Neben Cyberport sind in dem Einkaufszentrum weitere Multichannel-Händler wie Rose Biketown und der Online-Einrichter BelMoba vertreten.

Attraktive Eröffnungsangebote

Wie üblich wartete Cyberport zur Store-Eröffnung um 8 Uhr morgens mit einer Reihe attraktiver Angebote auf. Das Lenovo IdeaPad Flex 2 Notebook mit 14 Zoll großem IPS Touch Display, Intel Core i5-Prozessor und Windows 8.1 gab es bereits für 429 Euro, zudem einen 40 Zoll Full HD-Flachbildfernseher von Samsung für nur 299 Euro. Damit auch Apple-Fans bei der Ladeneröffnung auf ihre Kosten kommen, gab es für sämtliche Mac-Produkte einen Eröffnungsrabatt von 100 Euro, so dass das MacBook Air 13,3" bereits ab 789 Euro erhältlich war.

Mit Plakat- und Radiowerbung, Printbeilagen und Flyern bemühte sich Cyberport zur Eröffung um eine maximale Präsenz in der Münchner Öffentlichkeit. An Konkurrenz mangelt es dem Online-Händler dabei nicht: Nur 100 Meter von dem neuen Store entfernt, befindet sich einer von fünf Saturn-Märkten im Münchner Stadtbereich. Für den Erfolg des Cyberport-Stores wird es daher maßgeblich sein, dass es dem Elektronikversender nicht nur gelingt, Online-Kunden in das Ladengeschäft zu locken, sondern dass sich auch das auf Shops jenseits des Mainstreams setzende Mona bei den Münchner Konsumenten etabliert. (rw)

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