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21.02.1997 - 

IDS Prof. Scheer GmbH denkt noch nach

D-Netz-Anbieter Mobilcom plant Neu-Emission am Neuen Markt

Die in Schleswig ansässige Mobilcom AG möchte sich, wie der Gründer, Vorstandsvorsitzender und Mehrheitsaktionär Gerhard Schmid bei der Vorlage des Geschäftsberichts für 1996 in Hamburg erklärte, zusätzliche Mittel am Kapitalmarkt besorgen, um als einziges konzernunabhängiges Unternehmen unter den bundesdeutschen Service-Providern im Mobilfunkmarkt bestehen zu können. Hierzu ist am 10. März die Einführung einer Fünf-Mark-Stammaktie im Neuen Markt, dem voraussichtlich am gleichen Tag startenden neuen Aktienmarkt der Frankfurter Börse, vorgesehen. Das Emissionsvolumen soll laut "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge bis zu 3,2 Millionen Mark betragen.

Schmid hat das 1991 gegründete Unternehmen binnen fünf Jahren als nach Debitel (Daimler-Benz), Talkline (RWE) und Cellway (France Télécom) viertgrößten netzunabhängigen Mobilfunkanbieter in der Bundesrepublik etabliert - bis dato ein, wie es heißt, Wachstum aus eigenen Mitteln. Wurden 1992 noch 14 Millionen Mark umgesetzt, so betrugen die Einnahmen im vergangenen Jahr bereits 265,4 Millionen Mark.

Mehrere Banken am Going Public beteiligt

Das nun beschlossene Going Public wird nach den derzeitigen Plänen unter der Federführung der DG Bank sowie mit Hilfe anderer beteiligter Geldhäuser abgewickelt. Mobilcom hat unterdessen das Stammkapital der AG auf 13,6 Millionen Mark erhöht; das Aktienkapital halten bis dato neben Firmenchef Schmid (75 Prozent) zu je 12,5 Prozent die Commerzbank-Tochter Commerz Unternehmensbeteiligungs AG sowie die 3i-Gruppe.

Noch nicht ganz so konkret sind indes die Börsenpläne beim Frankfurter Software- und Beratungshaus IDS Prof. Scheer GmbH. Man denke darüber nach, ebenfalls am Neuen Markt teilzunehmen, erklärte eine IDS-Sprecherin. Nähere Einzelheiten werden auf einer Pressekonferenz am 18. Februar bekanntgegeben, lehnte die Sprecherin weitergehende Auskünfte ab. Das 1985 gegründete Unternehmen sieht sich selbst als Marktführer im Bereich von Methoden und Werkzeugen für das Business Process Re-Engineering. Nachdem man 1995 mit rund 60 Millionen Mark 70 Prozent mehr als im Vorjahr umgesetzt habe, sei auch 1996 das Wachstum "überdurchschnittlich" gewesen, hieß es.