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"Ausgezeichnete" DV-Geräte in der Schau "der guten Industrieform":


27.04.1979 - 

"Da stimmt eben alles"

HANNOVER (ger) - Nach dem Motto "was besser aussieht, verkauft sich besser" tummeln sich fast alle DV-Größen auch auf der diesjährigen Sonderausstellung der Hannover-Messe "Die gute Industrieform", ob sie nun Datasaab, Kienzle, Philips data oder Siemens heißen. Andere bedeutende Firmen in diesem Markt sind zwar auch aufgefordert worden, ihre Produkte zur Beurteilung einzureichen; trotzdem fehlen klingende EDV-Namen wie etwa IBM, Honeywell Bull oder Sperry Univac - bei der Design-Ausstellung in der CeBIT-Halle 18.

In ihrem 26 Jahr zeigt sich die Sonderschau "Die gute Industrieform" (iF) zur Hannover-Messe 1979 um genau 150 Prozent internationaler als noch im Vorjahr Waren es 78 genau 30 ausländische Firmen, die an der "Auslese vorwiegend technischer Güter" (so die iF-Geschäftsftführerin Traudi Arend) teilnahmen, so sind es heuer exakt 75. Darunter sind solche "Exoten" wie Indien, Japan oder Jugoslawien.

Stolz verkündete denn auch die deutsche Tochter der Schwedin "Datasaab" aus Düsseldorf dieser Tage in einer Presseinformation: "Wie die Datasaab GmbH, Düsseldorf, mitteilt, ist der Bildschirmarbeitsplatz der Datasaab-Computersysteme 620, 622 und 625 in die Sonderausstellung "Die gute lndustrieform" aufgenommen worden... Damit werden die besonderen Bemühungen des schwedischen Computer- und Terminalherstellers um Ergonomie und Design gewürdigt." Der Erfolg sei - laut Unternehmens-Mitteilung - kein Wunder, denn der bekannte schwedische Designer Rolf Haeggbom habe Bildschirm und Tastatur der ausgezeichneten Anlage gestaltet. Doch auch andere potente DV-Firmen haben zumindest in Deutschland klingende Namen fürs Design

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Schwerpunkt Kleincomputer und Rechnerperipherie

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ihrer Produkte aufzuweisen: Für Regna R 23 steht beim Design der Name Lassmann Pate, bei MAP der Industriedesigner Ulricht Grote (VDID), für die Computer-Technik Müller in Konstanz (Diehl-Gruppe) - CTM - zeichnet der gute Designer-Name Hartmut Esslinger oder für die Böblinger Hewlett-Packard Designer Barry Mathis.

Bei Nixdorf, Siemens, Kienzle oder dem Facit-Printer, die auch auf der "guten Industrieform" 1979 in Halle 18 vertreten sind, stehen hinter dem "guten Dessin" eigene Design-Gruppen oder "Produktgestalter". Und das Ergebnis ist hier beileibe nicht schlechter als die "draußen gekaufte" Designer-Leistung.

Das gilt freilich ebenso für Olympia oder Computerm aus Berlin, für Eelektron, Bremen, für die Walther Elektronic AG oder alle anderen insgesamt 195 iF-Schau-Teilnehmer aus zusammen 14 Ländern. Für die diesjährige "Industrieform" spielt der Kleincomputer und die Rechnerperipherie eine besondere Rolle; sie "bilden einen Schwerpunkt und haben hier erhebliches Gewicht", sagte Jury-Mitglied Dipl. - Ing. Joachim Völker, Architekt in Hannover, der COMPUTERWOCHE Sein Projektteam baute die Schau auch dieses Jahr auf.

Einen etwa 30prozentigen Anteil haben diese Tischgeräte, Bildschirme, Schreibautomaten, Lesegeräte an der iF-Gesamtausstellungsfläche. Sie sind ebenso führend, was die ästhetische Qualität angeht. Völker- "Mit der Verschiebung unserer gesamten Arbeitswelt in Richtung Rationalisierung ist auch die Bedeutung dieser Produkte vom Design her gewachsen. Und da stimmt dann (vor allem in Deutschland) eben alles, von der Farbe bis zur Taste."