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18.07.1997 - 

CGIP nimmt Vorkaufsrecht wahr

Daimler trennt sich vorzeitig von Cap-Gemini-Anteilen

Die französische CGIP-Holding ist bereits seit 15 Jahren mit Cap Gemini verbunden und hält derzeit 20 Prozent der Anteile, die nun auf 30 Prozent aufgestockt werden. Zu diesem Zweck macht das Unternehmen von seinem zu Beginn der deutsch-französischen Partnerschaft vereinbarten Vorkaufsrecht Gebrauch und erwirbt für etwa 1,4 Milliarden Mark die von Daimler-Benz freigegebenen 24,4 Prozent Cap-Gemini-Wandelanleihen. Diese waren kurzfristig bei Investoren geparkt worden, die nun mit 104 Prozent des Ausgabewertes entschädigt werden.

Die rasche Trennung von den Cap-Gemini-Anteilen hat insbesondere für die Franzosen den Vorteil, daß sie nun bei ihrem US-Geschäft freie Hand haben, da sie nicht mehr fürchten müssen, dort wegen der Beteiligung der Deutschen Bank am Daimler-Benz-Konzern als bankengesteuert zu gelten. Umgekehrt kann nun auch Debis weltweit (außer in den USA) als Konkurrent zu Cap Gemini auftreten. Bislang war der französische Partner für den internationalen Markt zuständig, so daß Debis nur in Ausnahmenfällen auf nichtdeutschsprachigem Gebiet aktiv werden durfte.

Die jetzt erlösten 1,4 Milliarden Mark sollen vor allem dem Debis Systemhaus zugute kommen. Außerdem wird damit von Cap Gemini der Debis-Anteil von 19,6 Prozent zurückgekauft. Insgesamt will der Daimler-Benz-Konzern laut Debis-Systemhaus-Chef Karl Heinz Achinger in den kommenden Jahren 1,5 bis zwei Milliarden Mark in den DV-Dienstleister investieren.