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05.03.2010

Daimler will sich am 27. April zu EADS-Belastungen äußern

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Daimler AG will sich bei der für den 27. April vorgesehenen Vorlage der Erstquartalszahlen zu möglichen weiteren Belastungen aus ihrem EADS-Anteil äußern. Das sagte ein Sprecher des Stuttgarter DAX-Konzerns, der mit 15% an EADS beteiligt ist, am Freitagabend auf Anfrage.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Daimler AG will sich bei der für den 27. April vorgesehenen Vorlage der Erstquartalszahlen zu möglichen weiteren Belastungen aus ihrem EADS-Anteil äußern. Das sagte ein Sprecher des Stuttgarter DAX-Konzerns, der mit 15% an EADS beteiligt ist, am Freitagabend auf Anfrage.

Im Geschäftsbericht 2009 hatte der Automobilhersteller bereits angekündigt, sollte EADS wegen des anhaltenden Streits um die Finanzierung der Mehrkosten für den Militärtransporter A400M die Rücklagen erhöhen und damit das Ergebnis für das Jahr 2009 belasten, bekämen die Stuttgarter dies im Auftaktquartal "wesentlich" zu spüren.

Zuvor hatte der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern mitgeteilt, sich mit den Abnehmerländern über die Finanzierung der Mehrkosten für den Militärtransporter geeinigt zu haben. In diesem Zusammenhang wird die European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS) die Rückstellungen für den A400M im Jahr 2009 um 1,8 Mrd EUR vor Steuern erhöhen. EBIT und Nettoergebnis würden nach Berücksichtigung der Belastung 2009 negativ ausfallen, hieß es weiter.

Die Ergebnisse des Luft- und Raumfahrtkonzerns schlagen sich mit einer Verzögerung von drei Monaten in den Daimler-Zahlen nieder. Im vergangenen Jahr hatte EADS 88 Mio EUR zum Konzerngewinn der Stuttgarter beigetragen.

Webseite: www.daimler.com - Von Christoph Rauwald, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJD/DJN/brb/bam

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