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03.04.1987 - 

Workstations mit Standard-Rechnerplattformen:

Daisy setzt auf IBM-Kompatibilität

MÜNCHEN(ch) - Auf Intel-Prozessoren und Architekturen des Industriestandards basieren alle drei Modelle der neuen Workstation-Familie, die Daisy Systems entwickelt hat. Mit dieser Reihe will das Unternehmen die Anwenderforderungen nach höherer Rechenleistung und nach Standard-Rechnerplattformen zugleich befriedigen.

Alle drei Typen nutzen die gleiche Software und die gleiche Datenbasis. Auch die Benutzeroberfläche ist einheitlich. Zudem bauen die beiden kleineren Modelle auf der Architektur des IBM AT auf. Auch untereinander sind die neuen Modelle kompatibel, betont der Hersteller.

Kompatibilität deuten auch die Namen der neuen Workstations an: Personal Logician 286 nennt Daisy die kleinste Maschine, Personal Logician 386 die mittlere, und als Logician 386 firmiert das Spitzenmodell. Der Personal Logician 286 ist im wesentlichen eine AT-Maschine, zusätzlich ausgerüstet mit EGA-Grafik mit 640 mal 350 Bildpunkten und Ethernet-Anschluß. An Applikationssoftware liefert der Hersteller standardmäßig einen Schaltplan-Editor, einen Design-Compiler/Linker und einen Datenbank-Extraktor sowie einen Texteditor mit. Zum Lieferumfang gehört weiterhin ein Hauptspeicher mit 2 MB und neben PC-DOS auch das Multitasking-Betriebssystem DNLX, eine Implementierung von Berkeley Unix 4.3. Auf Wunsch hält Daisy Systems auch eine hochauflösende Grafik (1024 mal 824 Punkte) oder Speicherplatten mit bis zu 140 Megabyte Kapazität bereit. Die Maschine kostet 37 500 Mark.

Höheren Anforderungen an die Rechenleistung soll der Personal Logician 386 genügen, der ebenfalls auf der Architektur des AT basiert, dabei aber laut Hersteller die zweibis dreifache Geschwindigkeit vorlegt. In der Grundausstattung arbeitet er ebenfalls mit der EGA-Grafik und Ethernet-LAN-Anschluß unter MS-DOS oder wahlweise unter DNIX. Der Arbeitsspeicher faßt 2,5 MB, die Festplatte 53 MB. In dieser Konfiguration kostet die Workstation mit der gleichen Softwareausstattung wie oben 50 000 Mark. Erweiterungsmöglichkeiten beinhalten HR-Grafik, Plattenkapazitäten bis 140 MB und weitere 2 MB Hauptspeicher.

Für hohe Grafikleistungen erfordernde Layout-Zwecke hat Daisy Systems das Topmodell der neuen Reihe vorgesehen, den Logician 386. Er enthält ebenfalls den Intel-Chip und ein AT-kompatibles Diskettenlaufwerk. Sein 4-MB-Speicher läßt sich bis 16 MB expandieren, die Plattenkapazität von 85 MB bis 475 MB. Die Farbgrafik bildet 1024 mal 1024 Punkte in acht Ebenen ab. Dabei zeichnet die Maschine mittels Grafikbeschleuniger 32 Millionen Pixels pro Sekunde. Die Software-Grundausstattung entspricht derjenigen der beiden anderen Modelle. Die von Daisy angebotenen Layout-Applikationen sind Chipmaster für den VLSI-Entwurf, Cellmaster für das Zellenlayout, Gatemaster für die Erstellung von Gate Arrays und Boardmaster für den kompletten Schaltungsentwurf. Die Maschine kostet 125 000 Mark.