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13.06.1986

Dallas oder Schwarzwaldklinik?

Mancher Drehbuchautor wäre wohl neidisch, wenn er den Stoff für seine Geschichten in solchem Umfang frei Haus bekäme wie die CW-Redaktion in diesen Tagen. Allein die Elefantenhochzeit innerhalb der BUNCH-Clique böte Stoff, um ein halbes Jahr Dallas, wahlweise 13 Folgen Schwarzwaldklinik, zu strikken.

Für Dallas spräche der nette Umgang miteinander, den die Zeitgenossen innerhalb der DV- Industrie pflegen. Da folgt ein Blumenthal der Devise "Und bist du nicht willig, dann freß ich dich bald", und ein Mann mit dem frommen Namen Probst wird nicht müde, ihm mit allen Tricks und Kniffen in die Quere zu kommen - gar so familiär geht's zu wie zwischen J.R. und seinem Ex-Schwager Cliff Barnes. Dem nützt seine Verschlagenheit schließlich auch nichts gegen die bravouröse Hinterfotzigkeit des Rivalen.

Selbst auf dem deutschen Nebenkriegsschauplatz treiben die Giftmischer ihr Unwesen. Ein Geschäftsmann, der J.R.s Provinz-Statthalter aus früheren Zeiten recht gut kennt schießt seine toxischen Pfeile aus dem Verborgenen auf denselben, um dann dessen Geschäft auf eigene Rechnung zu machen. Doch J.R. rümpft schon die Nase. Riecht er den Braten? Oder schaut er seinem Mann in Übersee auf die Finger? Fortsetzung folgt.

Einiges spricht allerdings dafür, daß hierzulande erst einmal die Schwarzwaldklinik auf dem Programm steht. Nach der Vergewaltigung von Kunden schon wieder ein brisantes Thema: Drogenabhängigkeit. Ein DV-Leiter wird eingeliefert, weil er bei der Nachricht, sein Hasch-Dealer werde bald nur noch Kokain liefern, einen Herzinfarkt erlitten hat. Bald bricht im Schwarzwald eine Massenhysterie aus, die Professor Brinkmann kaum noch in den Griff kriegt. Denn die Kokser haben das Gerücht aufgeschnappt, es gebe nur noch Marihuana.

Im Abspann der heutigen Folge reibt sich der Boß eines großen internationalen Heroin-Rings die Hände, weil ihm der Coup so teuflisch gut gelungen ist . . .