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30.04.2004 - 

Rückblende

Darwinismus

Die ungewöhnliche Dynamik im Markt für Dokumenten-Management-Systeme (DMS) hat dafür gesorgt, dass Gartners magischer Quadrant vom Juli letzten Jahres (siehe Grafik "Dokumenten-Management: Markt im Umbruch") heute bereits völlig überholt ist. Fressen und gefressen werden ist hier das Motto - vor allem die Spezialisten für Enterprise-Content-Management haben sich kräftig bedient. Vignette kaufte die australische Tower Technology, Interwoven schluckte iManage, Stellent übernahm Optika, und Eistream erwarb Identitechs Workflow-Produkte.

Hierzulande fiel vor allem der Feldzug des kanadischen Softwarehauses Opentext auf, das sich mit Ixos und Gauss Interprise zwei der führenden deutschen Anbieter einverleibte. Außerdem machte EMC mit den Übernahmen von Legato und Documentum von sich reden. Die offizielle Begründung: Anwender wollen - im Sinne des Information-Lifecycle-Managements - vollständige Lösungen zur Verwaltung ihrer Daten.

Sicher scheint in jedem Fall: Der Markt für Dokumenten- und Content-Management ist attraktiv, die Wachstumsperspektiven sind glänzend. Allerdings ist Eile geboten. Warum das so ist, sagte kürzlich Ixos-Chef Robert Hoog: "Wer in diesem Markt überleben will, muss in drei bis fünf Jahren zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dollar Umsatz machen." Große Softwareanbieter wie Microsoft, Oracle oder Peoplesoft ständen in den Startlöchern, um dieses Segment zu okkupieren. (hv)