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27.02.1987

Das britische Sozial- und Gesundheitsministerium will bis Mitte der neunziger Jahre 500 Millionen Pfund in die Computerisierung des Gesundheitswesens stecken. Die Mainframes liefert getreu der Devise "Buy British" nicht IBM, sondern die ICL. Der englisc

Das britische Sozial- und Gesundheitsministerium will bis Mitte der neunziger Jahre 500 Millionen Pfund in die Computerisierung des Gesundheitswesens stecken. Die Mainframes liefert getreu der Devise "Buy British" nicht IBM, sondern die ICL. Der englische DV-Hersteller hat laut Financial Times bisher schon Systeme für 40 Millionen Pfund geliefert; insgesamt wird ICL wahrscheinlich die Hälfte des Gesamtauftragswerts für sich verbuchen können. Einen mit 15 Millionen Dollar Wert viel kleineren Auftrag vergab das Gesundheitsministerium des US-Staats Washington an Unisys; er umfaßt einen Burroughs-A10-Mainframe, 13 der kleineren A3-Rechner und 1300 Workstations.

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Gleich elf Nonstop-Systeme des Typs VLX bestellte die First National Bank of Chicago bei der Tandem Corp. Außerdem orderte der Subunternehmer der U.S. Air Force, Litton Computer Services, eine nicht genannte Zahl von VLX-Rechnern zur Anwendung im Logistik-Bereich der amerikanischen Luftwaffe.

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Die schwedische Sozialversicherung modernisiert ihr DV-Netz. Den Auftrag, der über 2000 Computer-Arbeitsplätze umfaßt, erteilte die Regierung dem einheimischen Hersteller Ericsson. Auch die französische Sozialversicherung (CNAV) investiert kräftig in die Verbesserung ihrer DV-Ausstattung. So installiert die CNAV in ihrem IBM-Rechenzentrum Peripheriespeicher von Masstor mit einer Kapazität von 165 Gigabyte. Im Laufe der kommenden Jahre ist eine Ausweitung der im Online-Zugriff verfügbaren Datenbestände auf Terabtyte-Größenordnung ( 10 hoch 12 Byte) vorgesehen.

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Mit dem VW-Lizenzprodukt Konsys werden demnächst auch die Robert Bosch AG und zwei Ruhrkohle-Töchter ihre Konzernabschlüsse erstellen. Nach Angaben des Konsys-Vertreibers B.O.S. fährt Bosch die Software auf einem IBM-Mainframe, während die Steag und die Ruhrkohle Handel AG eine PC-Version installiert haben. Bei der Lufthansa und der Viag soll das Programm, so B.O.S auf Geräten des IBM-Typs PC AT/03 eingesetzt werden.

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Sony orderte Wren-Harddisks für 80 Millionen Dollar bei Control Data. Der japanische Elektronikkonzern will die US-Festplatten in seine neuen 32-Bit-Workstations einbauen die auf dem europäischen Markt vorerst nicht verfügbar sein werden.

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Die amerikanische Zahnärztevereinigung ADA hat mit der hat mit der Triad System Corp. einen mehrjährigen Liefervertrag im Wert von zehn Millionen Dollar geschlossen; Triad vertreibt Branchenlösungen auf Basis von Altos-Hardware. Der kalifornische Hersteller will mit diesem Verkaufsargument jetzt auch Zahnärzten in der Bundesrepublik seine Produkte schmackhaft machen.

Die Reuters-Gruppe schwimmt auf einer Nachfragewelle. Um 44 Prozent kletterte im vergangenen Jahr die Zahl der an das Reuters-Informationssystem angeschlossenen Terminals So konnte die britische Gruppe, die ihre Online-Finanzdienste ab Mai mit dem neuen Angebot. "Equities 2000" weiter modernisieren will, ihren Umsatz um 43 Prozent auf 621 Millionen Pfund steigern; der Nettogewinn erhöhte sich von 54,9 auf 80,7 Millionen Pfund.

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Dementiert hat Tandon-Chef Chuck Peddle in London, daß sein Unternehmen bald vom Markt zu verschwinden drohe. Britische Journalisten hatten angesichts von Lieferengpässen gemunkelt, Tandon habe kein Geld mehr, die Produktion aufrechtzuerhalten. Dem sei nicht so, meinte Peddle; fest steht aber, daß der Laufwerks- und PC-Hersteller versucht hatte, sich 30 Millionen Dollar am Kapitalmarkt zu besorgen. Laut Peddle ist auch die geplante Übernahme des Mitbewerbers Atasi Corp. nicht gefährdet.

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Die Sun Mycrosystems Inc. will ihre Kapitalbasis verbessern. In Kalifornien ist die Rede von 100 Millionen Dollar, die das Unternehmen über die Emission von Wandelschulverschreibungen aufnehmen will. Die Börsenaufsichtsbehörde SEC muß das Vorhaben erst noch genehmigen; welche Investmentbanken für die Transaktion zeichnen werden, ist derzeit nicht bekannt.

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Steuern nachzahlen mußte Comdisco in den USA. Die Leasingfirma beziffert den Betrag, den de jetzt dem U.S. Internal Revenue Service nach einer Steuerprüfung für die Jahre 1983 und 1984 überweisen mußte, auf 49,6 Millionen Dollar.

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Bei Xerox nutzten mehr Ms 1000 Mitarbeiter die Möglichkeit, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. Insgesamt hatte Xerox 4000 Angestellten dieses Angebot gemacht, um keine Beschäftigten entlassen zu müssen. Die meisten der Vorruheständler gingen zum 31. Januar; einige erhielten noch einen "Beraterertrag", der ihnen bis Ende des Jahres das Gehalt sichert.