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12.02.1993 - 

Regierung sagt Foerdermittel zu

Das Canarie-Konsortium will in Kanada ein landesweites Glasfasernetz errichten

Die Kosten fuer das Projekt werden in den kommenden acht Jahren mit umgerechnet 1,25 Milliarden Mark veranschlagt. Kanadas Regierung will sich nach Angaben von Finanzminister Mazandowski zunaechst mit umgerechnet rund 37,5 Millionen Mark an Foerdermitteln beteiligen. Mit der Errichtung der Glasfaserstrecke koennten nach Auffassung der Regierung in Toronto auch die dringend notwendigen Bemuehungen, die Wettbewerbsfaehigkeit der kanadischen Wirtschaft zu verbessern, unterstuetzt werden.

Das seit 1988 bestehende Canarie-Konsortium (Canadian Network of the Advancement of Research, Industry and Education) veranschlagt die Kosten fuer das Hochgeschwindigkeits-Datennetz allein in den beiden Anfangsphasen auf umgerechnet mehr als 730 Millionen Mark.

Das Netz zwischen der grossen Anzahl von Forschungsgruppen in ganz Kanada koenne, wie es hiess, in fuenf Jahren betriebsfertig sein, wenn baldmoeglichst ein entsprechender Beschluss gefasst werde.

Fuer die erste Stufe schlagen die Canarie-Partner zunaechst vor, das in Kanada bereits bestehende Fernmeldenetz CA-net auszubauen und zu verbessern. CA-net dient der Informationsuebermittlung zwischen DV-Anlagen in den Bereichen FuE, Universitaeten, Regierungsstellen sowie grossen Unternehmen; die Uebertragungsgeschwindigkeit ist aber mit 56 Kbit/s vergleichsweise niedrig.

Wird der Projektvorschlag gebilligt, will Canarie bis Ende 1994 ein Experimentalnetz fuer Testzwecke einrichten. Fuer diesen Zweck haben sowohl die kanadische Stentor-Gruppe als auch Unitel Communications Inc. angekuendigt, entsprechende Glasfaserstrecken gegen Miete und Entrichtung von Tarifgebuehren zur Verfuegung zu stellen.