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15.11.2004

Das DSL-Geschäft belebt Europas traditionelle Carrier

- British Telecom: Besser als erwartet lief das Geschäft für die BT Group in ihrem zweiten Fiskalquartal. Die Zahl der Breitbandkunden wuchs um 600000, der Umsatz im Segment "New Waves" kletterte um 36 Prozent. Demgegenüber bezeichnete das Management sein traditionelles Festnetzgeschäft als "hart". Insgesamt stieg der Umsatz um ein Prozent auf 4,6 Milliarden Pfund, umgerechnet rund 6,57 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um vier Prozent auf 785 Millionen Euro. BT hatte am Ende des Quartals Schulden in Höhe von 11,8 Milliarden Euro.

- Telefonica: Der spanische

Carrier hat seine Gewinnprognosen für das Gesamtjahr reduziert. Gründe sind Abfindungszahlungen sowie die Entwicklung der Mobilfunktochter Telefonica Moviles, deren operative Kosten stark gestiegen sind. Die Zuwachsraten im DSL-Geschäft fielen demgegenüber gut aus. Insgesamt wuchs der Nettogewinn des Konzerns im dritten Quartal um 47 Prozent auf 863 Millionen Euro. Der Umsatz verbesserte sich um knapp fünf Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. Das Ebitda kletterte um drei Prozent auf 3,44 Milliarden Euro. Ende Oktober hatte Telefonica noch 18 Milliarden Euro Schulden.

- Telecom Italia: Der italienische TK-Konzern litt im dritten Quartal an einer höheren Steuerbelastung. Der Nettoprofit fiel von 825 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 340 Millionen Euro. Analysten hatten mit deutlich weniger gerechnet. Der Umsatz wurde um zwei Prozent auf 7,7 Milliarden Euro gesteigert. Ähnlich wie bei den anderen Carriern kam das Wachstum auch hier aus dem Geschäft mit Breitband-Internet-Anschlüssen. Anders als bei Telefonica konnte sich jedoch die Mobilfunktochter TIM verbessern. Der Schuldenstand von Telecom Italia beläuft sich auf zirka 31,4 Milliarden Euro.