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16.11.2004

Das DSL-Rennen gewinnt an Fahrt

Die Preise fallen, die Kundenzahlen steigen. T-Online hat weiterhin die Nase vorn.

Kaum ein Segment weist derzeit ähnlich hohe Wachstumsraten auf wie die Versorgung der hiesigen Haushalte mit Breitband-Internet-Zugängen, größtenteils via DSL. Zwar hinkt Deutschland in puncto Marktdurchdringung den meisten westeuropäischen Ländern hinterher, dennoch lässt sich von einem kleinen Breitband-Boom sprechen. Platzhirsch T-Online konnte im dritten Quartal 291000 neue Kunden gewinnen, United Internet verbuchte 105000 und Freenet rund 60000 Bestellungen. Insgesamt verlegte die Deutsche Telekom von Juli bis September über 450000 neue Anschlüsse, auf denen die DSL-Angebote aufsetzen.

Das Neugeschäft wird derzeit über große Werbeaktionen sowie Subventionen angekurbelt. So fällt für Kunden das Bereitstellungsentgelt von rund 100 Euro fort, zudem gibt es das DSL-Modem und manchmal noch einen Router umsonst dazu. Gelegentlich verzichten Anbieter in der ersten Zeit auch auf die monatlichen Grundgebühren. Verschärfen wird sich der Preiskampf, wenn T-Online wie angekündigt eine "Billigmarke" ins Rennen schickt. Details wurden noch nicht genannt, Beobachter rechnen mit einem Start im Vorweihnachtsgeschäft.

Die Carrier Arcor und Versatel greifen ebenfalls mit Kampfpreisen in das Rennen ein, allerdings nicht überall in Deutschland. Dies gilt indes auch für die anderen Provider, etwa wenn Glasfaserleitungen in einer Region verlegt wurden oder sich der DSL-Ausbau wegen einer niedrigen Bevölkerungsdichte nicht rentiert. Im Frühjahr 2005 will dann der Hamburger City-Carrier Hansenet in fünf weiteren Städten aktiv werden - mit der Telekom Italia als finanzstarkem Gesellschafter im Rücken. (ajf)