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10.01.2003 - 

Microsoft stellt den Support ein

Das Ende für MS-DOS

REDMOND (IDG) - Mit dem Jahreswechsel auf 2003 läuteten die Sterbeglocken für MS-DOS. Eine Alternative zu dem Betriebssystem-Oldie von Microsoft liefern noch IBM und Device Logics.

Nachdem es für MS-DOS zuletzt nur noch noch einen so genannten Self-Support auf den Internet-Seiten von Microsoft gab, hat der Klassiker nun nach den Supportrichtlinien des Konzerns endgültig sein "End of Life" erreicht. Offiziell gibt es keinen Support mehr für das Betriebssystem, mit dem Bill Gates vor rund 20 Jahren dem PC zu seinem Siegeszug verhalf. Unklar ist, ob Microsoft nun auch alle Einträge zu MS-DOS in seinen Internet-Datenbanken löscht.

Anwender, die noch auf das archaische Betriebssystem, das mit einem Platzbedarf von nur einer Diskette in Zeiten von Windows XP geradezu liliputanerhaft anmutet, angewiesen sind, weil sie damit Maschinen oder spezielle IT-Hardware steuern, werden weiterhin bei IBM und Device Logics fündig. Big Blue pflegte nämlich sein PC-DOS kontinuierlich und offeriert es noch heute. Device Logics ist dagegen ein neuer Player in Sachen DOS. Das Unternehmen kaufte im November 2002 DR-DOS von der Canopy Group. Damit scheint die weitere Existenz dieser DOS-Variante vorerst gesichert. Im Frühjahr 2003 will Device Logics sogar eine Version 8 auf den Markt bringen. Zudem sieht der Anbieter künftig einen Markt für das Betriebssystem im Bereich der Embbeded Systems. Ursprünglich wurde DR-DOS von Digital Research entwickelt und wechselte im Lauf der Zeit öfter die Besitzer, unter denen sich so prominente Namen wie etwa Novell befanden. (hi)