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Pipeline/

Das Ende von Moores Gesetz

23.08.1996

Nach dem Gesetz des Mikrochip-Papstes George Moore entwickelt die Halbleiterindustrie alle 18 bis 24 Monate eine neue Generation von Mikrochips, die eine verdoppelte Transistoranzahl aufweist. Dieses Tempo wird sich in den kommenden Jahren wahrscheinlich nicht mehr durchhalten lassen, erklärte Moore jetzt. Dafür gebe es sowohl betriebswirtschaftliche als auch physikalische Gründe. Nicht nur die Leistung der Chips steige exponentiell, sondern auch die Kosten für die Technologie. So habe Intel 1968 beispielsweise insgesamt etwa drei Millionen Dollar für Entwicklung, Produktion und Vermarktung der ersten Chips aufgewendet. Heute verursache alleine eine Wafer-Produktionsstätte Kosten in Höhe von etwa 2,4 Milliarden Dollar. Rechne man die Daten der Vergangenheit hoch, so hätten sich mit jeder Chipgeneration auch die Kosten für die Fertigungsstätte verdoppelt. Die Personalkosten für das Chipdesign entwickelten sich ähnlich. Physikalische Probleme prognostiziert Moore darüber hinaus, wenn der Abstand zwischen den Leiterbahnen auf den Chips die Grenze von 0,05 Mikrometer unterschreite.