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02.09.2015 - 

Kommentar

Das Erfolgsrezept der IFA

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Diese Woche beginnt die IFA in Berlin. Die Messe ist seit Monaten ausgebucht. Was den Erfolg der IFA ausmacht, lesen Sie in einem Kommentar von CP-Chefreporter Armin Weiler.

Neulich erzählte mir der Geschäftsführer eines Distributors, wie viel die Messe Berlin für einen eher kleineren Stand auf der IFA aufruft. Das war eine nicht zu knappe sechsstellige Summe. Doch die IFA kann es sich leisten, denn die Schau ist wie in den Jahren zuvor ausgebucht.

Armin Weiler, Chefreporter ChannelPartner: "Wer nicht auf die IFA geht, dem wird schnell unterstellt, dass es finanziell eng ist, oder dass man nichts Spannendes zu erzählen hat."
Armin Weiler, Chefreporter ChannelPartner: "Wer nicht auf die IFA geht, dem wird schnell unterstellt, dass es finanziell eng ist, oder dass man nichts Spannendes zu erzählen hat."

Doch was macht die IFA so erfolgreich, dass sich die Hersteller um die teuren Stände in Berlin reißen? Es ist wohl die Mischung. Der Termin liegt für den Handel günstig, um jetzt die Weichen für das Weihnachtsgeschäft zu stellen und die Order zu platzieren. Technische Innovationen und Zukunftsthemen liegen in der öffentlichen Wahrnehmung hoch im Kurs. Unser tägliches Leben wird mehr denn je durch Technik begleitet. Die Menschen interessieren sich dafür, denn was heute auf der IFA gezeigt wird, steht morgen in den Wohnzimmern, steckt in der Hosentasche oder ziert das Handgelenk. Es ist daher für die Aussteller attraktiv, sich in einem zukunftsgerichteten Umfeld mit hoher Medienpräsenz zu präsentieren.

Dazu kommt, dass nahezu alle wichtigen Player der CE-Branche in Berlin präsent sind. Wer nicht auf die IFA geht, dem wird schnell unterstellt, dass es finanziell eng ist, oder dass man nichts Spannendes zu erzählen hat.

Diese Innovationskraft färbt auch auf die B2B-Welt ab, denn längst haben Produkte und Lösungen aus der Consumer-Welt auch im Business Einzug gehalten. Die Grenzen zwischen privater und gewerblicher Nutzung verschwimmen. Daher lohnt sich der IFA-Besuch auch für Fachhändler, die eher im Geschäftskundenumfeld unterwegs sind.