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26.06.1998 - 

Alternative Carrier/Integration von Mobilfunk und Festnetz

Das Festnetz wird sterben, lang lebe das Handy!

Um den Mobilfunk ist es in den letzten Monaten etwas ruhiger geworden. Der Trubel um die neuen Anbieter im Festnetzmarkt hat die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Preiskampf der Newcomer mit der Deutschen Telekom gelenkt. Außerdem mußte der Verbraucher lernen, mit verwirrenden Begriffen wie Call-by-call und Preselection umzugehen.

Fast unbemerkt wächst unterdessen der Mobilfunkmarkt auf extrem hohem Niveau weiter. Jeden Monat verbuchen die Mobilfunknetze 300000 neue Kunden. Während es 1997 rund 2,8 Millionen waren, werden es 1998 mindestens 3,6 Millionen sein. Verglichen mit dem Geschäft für Festnetzdienste, in dem ein halbes Jahr nach der Marktöffnung mehrere Dutzend Anbieter mit aggressiven Dumpingpreisen um die wechselwilligen Kunden kämpfen, herrschen im Mobilfunksektor bisher fast paradiesische Zustände - die Anbieter T-Mobil (D1), Mannesmann Mobilfunk (D2) und e-plus sind sogar eher an einem kontrollierten Wachstum interessiert.

Insbesondere die Netze D1 und D2 befinden sich in einem permanenten Dilemma aus anschwellendem Kundenstrom und der technischen Optimierung der Netzwerkleistungsfähigkeit. Der Grund: Beide Netze arbeiten im GSM-900-Standard, der je nach Netzausbau nur begrenzte Kapazitäten zuläßt. Die Telekom und Mannesmann stoßen deshalb in manchen Ballungsräumen merklich an ihre Grenzen und können die starken Zuwächse nur durch einen massiven Netzausbau bewältigen. T-Mobil beabsichtigt, noch in diesem Jahr zusätzlich 4000 weitere Sende- und Empfangsanlagen zu den bereits 8000 vorhandenen zu errichten.

Der dritte Anbieter im Bunde, e-plus, konnte vor allem dank der Einführung der Guthabenkarten (Free & Easy) im Sommer 1997 endlich nennenswert im Markt Fuß fassen. Das vorrangige Ziel von e-plus ist nun nicht mehr, um jeden Preis neue Teilnehmer zu gewinnen, sondern vor allem lukrative Geschäftskunden mit höheren Umsätzen zu generieren. Das Argument der guten Netzqualität sowie die nun ausgewiesene Flächendeckung und Roaming-Möglichkeiten im Ausland werden von e-plus intensiv kommuniziert, um sich als Qualitätsführer zu positionieren.

Da die Nachfrage nach Mobilfunk aus dem Markt ungebrochen ist, sind 1998 keine großen Überraschungen an der Preisfront zu erwarten. Tatsächlich hat keiner der Anbieter an einer Reduzierung des Preisniveaus Interesse. Geringere Tarife würden, so ihre Argumentation, ohnedies nur einen noch größeren Andrang aus eher umsatzschwachen Kundenkreisen auslösen.

Allein der Markteintritt des zweiten E-Netz-Betreibers, Viag Interkom, der für den Spätsommer 1998 angekündigt ist, könnte noch für etwas Preisbewegung sorgen. Allerdings wird von dem in acht deutschen Ballungsräumen geplanten Start kaum Wirkung auf den Mobilfunkmarkt ausgehen. Wie schon der Markteintritt von e-plus vor vier Jahren gezeigt hat, können selbst deutlich niedrigere Preise die fehlende Flächendeckung im Land nicht kompensieren. Die drei flächendeckenden Anbieter sind also in der Lage, noch bis weit in das Jahr 1999 hinein das heutige Preisniveau zu halten.

Viag Interkom weist jedoch immer wieder darauf hin, über Netzkooperationen (Roaming) vom ersten Tag an volle Flächendeckung für Deutschland bieten zu wollen. Das wäre allerdings nur möglich, wenn mindestens eines der obengenannten deutschen Mobilfunknetze im sogenannten nationalen Roaming-Verfahren von E2-Kunden mitgenutzt werden könnte. Die drei aktiven Netzbetreiber haben bis dato jedoch keinerlei Bereitschaft gezeigt, dem neuen Wettbewerber diesbezüglich auf die Sprünge zu helfen, und verweigern die entsprechenden Kooperationsvereinbarungen.

Als Alternative bleibt Viag wahrscheinlich nur der Weg über das Ausland. Die Münchner könnten im Rahmen des Re-Roaming-Verfahrens, zum Beispiel mit der schweizerischen Swisscom, deren Roaming-Vereinbarungen mit den anderen deutschen Netzbetreibern nutzen. Dann wäre es E2-Kunden möglich, über den Umweg Schweiz, auch auf den Wettbewerbsnetzen von D1, D2 und e-plus mobil zu telefonieren. Die Realisierung dieses Vorhabens könnte in der Tat zu massiven Verschiebungen im Markt führen, ist jedoch eher unwahrscheinlich.

Statt mit Preisen beschäftigt sich die Branche derzeit mit anderen Schlagworten: Sie lauten Fixed Mobile Integration (FMI) und Verbundprodukte. FMI steht für das Zusammenwachsen der bislang getrennten Dienste- und Netzwelten Mobilfunk und Festnetz. Gab es bis dato für jeden der beiden Bereiche eigene Anbieter, Endgeräte, Rufnummern, Abrechnungen sowie Hotlines, soll in Zukunft dank FMI eine Zusammenführung dieser beiden Welten erfolgen.

Bekannt wurde FMI vor allem durch den künftigen E2-Netzbetreiber Viag Interkom. Das Unternehmen kündigte schon vor einem Jahr Dienste an, die eine Erreichbarkeit des Teilnehmers sowohl im Festnetz als auch im Mobilnetz unter einer Nummer gewährleisten sollen. Voraussetzung hierfür ist, daß ein solchermaßen "integriertes" Netz stets den Aufenthaltsort des Kunden kennt und auch nur die jeweils relevanten Gebühren berechnet werden: geringe Tarife für lokale Festnetz- und höhere für Mobilfunkgespräche. Die Realisierung dieser Konvergenzlösung erfordert allerdings eine komplexe Vermittlungstechnik und stellt ein größeres technisches Problem dar als zunächst angenommen. Die allgemeine Begeisterung über FMI ist deshalb stark abgekühlt. Der Weg zur vollen Integration der Netzwelten ist noch von vielen Unwägbarkeiten geprägt, weshalb Viag Interkom den Start der ersten FMI-Produkte auf 1999 verschob. Das Unternehmen wird im Spätsommer erst einmal mit klassischen Mobilfunkdiensten am Markt beginnen.

FMI-Zwischenstufen sind heute schon Realität

Schneller als die vollständige technische Integration der Netze lassen sich aus Kundensicht diverse Zwischenstufen von FMI realisieren. So können die Anbieter zunächst einmal beide Dienstewelten ins Angebot aufnehmen und über eine einheitliche Abrechnungs- und Servicestruktur (One face to the customer) verwalten. Die unabhängigen Mobilfunk-Service-Provider beschreiten diesen Weg bereits sehr konsequent.

Firmen wie Debitel, Mobilcom oder Hutchison, die im Mobilfunkmarkt als Service-Provider schon lange bekannt sind, haben die Öffnung des Festnetzmarkts als Chance wahrgenommen. Sie bieten zunächst ihren eigenen Mobilfunkkunden, aber auch neuen Teilnehmern Festnetzdienste an. Der Kunde erhält nur eine Rechnung für die beiden Dienste und hat einen Ansprechpartner. Noch einen Schritt weiter gehen Anbieter wie Talkline oder D-Plus mit ihrer "Drei-Geschäfte-Strategie": Zu Mobil- und Festnetzdiensten kommen noch Internet-Services hinzu. Aber auch die Netzbetreiber tun ihr möglichstes. So kann zum Beispiel der Mannesmann-Mobilfunkkunde im D2-Shop Festnetzdienste der Schwestergesellschaft Mannesmann Arcor bestellen - und umgekehrt.

Intelligente Rufumleitungen (wie unter anderem von D2 mit der "Universal Number" schon im Angebot) tun ein übriges, damit ist die Erreichbarkeit unter einer Nummer zumindest weitgehend schon gewährleistet. D2 bietet dabei einen Dienst, bei dem der Kunde abhängig von Tageszeit und Wochentag eine automatische Umleitung zu drei verschiedenen Rufnummern programmieren kann. Wenn das Handy nicht antwortet, wird zum Beispiel vormittags ins Büro oder abends zum Privatanschluß umgeleitet. Erfolgt keine Antwort, ruft die automatische Rufumleitung alle drei Nummern der Reihe nach durch und führt den Anrufer schließlich auf die Mailbox. Der Vorteil: Er muß sich nur noch eine Mobilfunknummer merken und auf der Suche nach dem Gesprächspartner auch nur einmal wählen.

Die Telekom plant noch 1998 die Einführung von Dual-Mode-Handys für ihre Festnetzkunden, die schnurloses Telefonieren zu Hause und bei Verlassen der eigenen vier Wände die Nutzung von Mobilfunk ermöglichen. Anrufe werden automatisch in das Mobilnetz weitergeleitet. Die Dual-Mode-Handys arbeiten dann wahrscheinlich (noch ist nichts entschieden) im bekannten DECT-(Digital-European-Cordless-Telephone-) sowie im GSM-900-Standard. Mit gutem Beispiel voran gingen bei ähnlichen Lösungen die Kollegen der Telecom Italia: Bereits in 30 größeren Städten sind dort lokale öffentliche DECT-Netze in Betrieb, die den italienischen Kunden schnurloses Telefonieren zu Hause und Mobilkommunikation in der Stadt erlauben. Die Deutsche Telekom beabsichtigt allerdings nicht, gesonderte DECT-Netze aufzubauen, sondern auf das GSM-900-Netz ihrer Tochter T-Mobil D1 zurückzugreifen. E-plus schließlich ermöglicht bereits heute die kostenlose Umleitung ins Festnetz, wenn das Handy ausgeschaltet ist.

Großkunden erhalten von Netzbetreibern wie der Deutschen Telekom im Rahmen komplexer Systemlösungen virtuelle Netzwerke, die mobile und feste Anschlüsse zusammenführen. Viele Produkte und Ansätze sind hier bereits im Markt vorhanden. Die Zwischenstufen von FMI sind daher nicht mehr nur ein Wunsch, sondern Realität.

Die Zukunft der Festnetz-Mobilfunk-Integration liegt aber mit Sicherheit im Konzept von Universal Mobile Telecommunication System. UMTS ist der bereits beschlossene globale Mobilfunkstandard der Zukunft, der ab 2001 zum Einsatz kommen soll und auf dem heutigen GSM-Standard aufsetzt. Ziel ist die universelle Erreichbarkeit eines Teilnehmers unter einer Nummer. Jeder Teilnehmer wird ein Endgerät haben, das

- mobil ist,

- sich dank intelligenter Technologie jeweils in die vorhandene Mobilfunk- und Festnetzumgebung einwählt und

- hinsichtlich Abrechnung und Service von einem Anbieter angeboten und verwaltet wird, unabhängig davon, welche Netze welcher Netzbetreiber zur Realisierung der Dienste in Anspruch genommen hat.

Diese Vision ist aber eigentlich eine Mobilfunklösung, bei der verschiedene digitale Schnurlos- und Mobilfunksysteme ineinandergreifen und ein für den Kunden nicht wahrnehmbares Hand-over von Netz zu Netz gestatten. Die Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk ist für den Kunden dann nicht mehr wahrnehmbar, da er nur noch ein mobiles Endgerät hat, das überall funktioniert.

Was sagt der Kunde zu FMI? Erhebungen zufolge votiert schon heute eine Mehrheit von rund zwei Dritteln der Mobilfunkkunden für eine gemeinsame Rechnung und mehrere Dienste. Andere Untersuchungen zeigen, daß knapp die Hälfte der Mobilfunkkunden sich einen gemeinsamen Anbieter für Fest- und Mobildienste wünscht. Es ist also auch von dieser Seite mit einem starken Schub in Richtung Integration zu rechnen.

40 Millionen telefonieren im Jahr 2006 via Mobilfunk

Ein weiteres Schlagwort kam Anfang des Jahres in der Branche auf, das des Wireless Take over. Es skizziert die weitgehende Substitution von Festnetzservices durch Mobilfunkdienste. Deutet man diese Idee weiter, heißt dies, daß FMI in großem Umfang nicht mehr nötig sein wird, da ohnehin alle für die breite Telekommunikation notwendigen Dienste mobil zugänglich sein werden. Zumindest im Massenmarkt der Privatkunden und beruflichen Normalanwender ist dies durchaus plausibel. Warum soll ein Teilnehmer über sein Handy und klassisches Festnetztelefon zu Hause unter einer Nummer erreichbar sein, wenn er doch ohnehin per Handy immer erreichbar ist?

Diese Vorstellung einer "mobilen Revolution" drückt sich in den Erwartungen zum Marktwachstum aus: Innerhalb der kommenden fünf bis sieben Jahre wird die Zahl der Mobilfunkteilnehmer in Deutschland auf weit über 40 Millionen steigen. Drei von vier Erwachsenen werden dann, so die Prognosen, mobil erreichbar sein.

Da auch die technische Entwicklung voranschreitet und die Netze kontinuierlich verbessert werden, spüren Mobilfunkteilnehmer keinen Unterschied mehr zur Festnetztelefonie hinsichtlich Qualität oder Geschwindigkeit beim Datentransfer. Der Mobilfunk wird für den größten Teil der Bevölkerung zum ganz normalen Standard der alltäglichen Kommunikation.

Bevor es soweit kommt, muß aber noch kräftig an der Preisschraube gedreht werden. Und hier sieht es, wie bereits erwähnt, eher düster aus. Zu viele Kunden strömen heute ungeachtet der im internationalen Vergleich noch hohen Mobilfunktarife in die Netze. Es ist den Netzbetreibern überhaupt kein Vorwurf zu machen, daß die Preise nicht schneller sinken; sie würden sich dadurch eher in Schwierigkeiten bringen. Seit Jahresbeginn gesunken sind jedoch die Kosten für Anrufe aus dem Festnetz zum Mobilfunkteilnehmer. Denn auch hier macht sich erfreulicherweise der Wettbewerb der neuen Anbieter im Festnetz bemerkbar, die derzeit fast ausnahmslos über den Preis argumentieren.

Der Preis für Telefonate zwischen Festnetz und Mobilfunk ist von entscheidender Bedeutung, da vor allem die neun Millionen Mobilfunkkunden in Deutschland willens sind, auch im Festnetz relativ schnell zu den alternativen Anbietern zu wechseln. Mobilfunker, das wissen die Provider, haben schon eine gewisse Erfahrung bei der Wahl von TK-Anbietern und zählen zu den lukrativsten Zielgruppen auch im Festnetz. So ergaben Untersuchungen der PbS AG (siehe Kasten) aus München, daß im April dieses Jahres 47 Prozent aller Nutzer von neuen Festnetzanbietern schon Mobilfunkkunden waren.

Billig vom Festnetz ins Mobilfunknetz rufen

Um die Mobilfunkkunden zu gewinnen, suchen die neuen Festnetzanbieter Interconnection-Vereinbarungen (Zusammenschaltung) mit den Mobilfunkern oder über ausländische Telefongesellschaften günstige Zugänge zu den Mobilfunknetzen. Die Konsequenz: Während bis Dezember 1997 noch ein einheitlicher Preis für Telefonate aus dem (damals einzigen) Festnetz der Deutschen Telekom AG zu den Mobilfunknetzen in Höhe von etwa 1,34 Mark pro Minute galt, ist heute je nach Festnetzanbieter eine Vielzahl von Tarifen zu finden. Die Bandbreite liegt dabei zwischen 90 Pfennig bis zu 77 Pfennig pro Minute - gut die Hälfte des Vorjahresniveaus. Der Wettbewerb macht sich auch hier bezahlt, und vielleicht freut sich so mancher Handy-Besitzer, daß er nun häufiger angerufen wird.

Kundenprofil

Kunden weisen einen höheren Männeranteil, Nicht-Interessierte einen höheren Frauenanteil auf als der Bevölkerungsdurchschnitt.

Kunden sind wesentlich jünger als potentielle Kunden und der Bevölkerungsdurchschnitt. Nicht-Interessierte stellen mit einem Durchschnittsalter von 51 Jahren die älteste Gruppe in der Studie dar.

Nahezu jeder zweite Kunde nutzt auch Mobilfunk. Ein Drittel der Mobilfunknutzer legt Wert auf ein Komplettangebot für Mobilfunk und Festnetz, einem weiteren Drittel ist dies nicht wichtig.

Kunden sind überdurchschnittlich häufig selbständig, potentielle Kunden meist angestellt. Nicht-Interessierte befinden sich häufig schon im Ruhestand.

Kunden leben vielfach in einem Single-Haushalt und haben überdurchschnittlich häufig keine Kinder. Potentielle Kunden leben in Mehrpersonen-Haushalten mit ein bis zwei Kindern. Nicht-Interessierte sind meist zu zweit und haben keine minderjährigen Kinder (mehr) im Haushalt.

Kunden weisen die höchste durchschnittliche Festnetzrechnung und den höchsten Ferngesprächsanteil in der Stichprobe auf. Auch potentielle Kunden liegen noch über dem Durchschnitt der repräsentativen Gruppe. Nicht-Interessierte telefonieren am wenigsten und eher im Ortsbereich.

Angeklickt

Durch die völlige Liberalisierung des deutschen TK-Markts wird der Ruf nach einer Kombination aus Festnetz und Mobilfunk immer lauter. Fixed Mobile Integration (FMI) heißt das Schlagwort, das in diesem Zusammenhang die Runde macht. Da die technische Realisierung jedoch Probleme bereitet, versuchen Anbieter, über Dienste wie Rufnummernumleitung oder einheitliches Rechnungswesen eine Vorstufe von Konvergenz zu erzeugen. Nicht wenige Experten sind der Meinung, daß die klassische Sprachkommunikation über kurz oder lang ausgedient hat. Es droht die mobile Revolution, weil alle Dienste auch über Handys zugänglich sein werden.

Mathias Plica ist Geschäftsführer der Plica Marktforschung Analyse in München, die sich auf Telekommunikation spezialisiert hat.

Abb.1: Einheitliche Rechnung

Gesprächskosten auf einen Blick wünscht sich das Gros der Kunden, die im Mobilfunk- und Festnetz telefonieren. Quelle: Hutchinson Telecom, 1998

Abb.2: Mobil- und Festnetz

Die Mehrheit der Mobilfunkkunden tendiert auch dazu, ihren Festnetzanbieter zu wechseln. Quelle: Hutchinson Telecom, 1998