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04.10.1996 - 

SAP-Know-how weiter gefragt

Das Geschäft mit der R/3-Beratung blüht wie nie

Alle IT-Service-Anbieter sind gegenwärtig bestrebt, ihre SAP- Beratungsmannschaft weiter auszubauen, um sich ein Stück vom großen Kuchen zu sichern. Wie das in Langgöns ansässige Marktforschungsunternehmen Input in einer Studie berichtet, liegt das Volumen des SAP-Beratungsmarktes in Deutschland bei gegenwärtig rund 1,2 Milliarden Mark.

Die größten Anbieter hierzulande sind IBM, Siemens Business Services und CSC-Ploenzke. Diese Häuser bewältigen mit jeweils mehreren hundert Beratern Großprojekte zur Neueinführung von R/3 in Industriekonzernen. Von Bedeutung sind ferner die internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Big Six), die als SAP-Berater und -Implementierer nicht zuletzt aufgrund ihrer hervorragenden Kontakte zu den Führungsetagen ihrer Kunden gute Karten haben.

Der Beratermarkt ist nach wie vor von Personalknappheit gekennzeichnet. Noch immer übersteigt die Nachfrage die Ausbildungskontingente von SAP und deren Partnern. Auf dem Personalmarkt wird daher mit aufwendigen Kampagnen um die Gunst hochkarätiger Berater gebuhlt. Das Defizit an R/3-Kennern bekommen laut Input vor allem die Beratungshäuser zu spüren, die sich gegenwärtig im Aufbau befinden. Sie müssen mit freien Beratern zusammenarbeiten, die nicht selten in verschiedenen Unternehmen auf Projektbasis unter Vertrag genommen werden.

Auf seiten der Anwender hat das unterschiedliche Angebot an SAP- Dienstleistern in letzter Zeit zu einiger Konfusion geführt. Trotz unterschiedlicher Know-how-Basis präsentieren sich alle als Komplettanbieter von SAP-Einführungen. Input verspricht sich deshalb von der Vermarktung der Studie "Evaluation führender SAP Services Provider, Deutschland" gute Geschäfte. Dort können sich Anwender in Punkten wie Personalkapazitäten, Dienstleistungsumfang, Branchen-Know-how und Strategie über die wichtigsten Berater informieren.