Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

23.12.2004

Das Halbleitergeschäft ist zum Jahresende abgeflaut

Im Gegensatz zu 2001 haben die Hersteller raschreagiert und die Produktion gedrosselt.

Die Analysten des Marktforschungsinstituts Gartner haben ihre Prognosen für den Halbleitermarkt gesenkt. Rechneten sie im August vergangenen Jahres noch mit einem Plus von 27 Prozent für 2004, wird der jüngsten Prognose zufolge im Vergleich zum Vorjahr noch ein weltweites Umsatzwachstum von rund 23 Prozent auf 218 Milliarden Dollar erwartet. Als Grund nannten die Analysten ein Abflauen des Marktes in den letzten Monaten des zurückliegenden Jahres. Wegen der rückläufigen Nachfrage hätten sich die Lagerbestände erhöht und damit die Preise unter Druck gesetzt.

Allerdings haben die Hersteller aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre gelernt, sagte Gerald Van Hoy, Gartner-Analyst für den Halbleitermarkt. Sie hätten schnell reagiert und die Produktion gedrosselt. Damit sei ein Crash wie im Jahr 2001 vermieden worden.

Marktführer bleibt Intel, das seine Umsätze 2004 im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 Prozent auf rund 30,5 Milliarden Dollar steigern konnte. Der langjährige Branchenprimus kommt damit auf einen Marktanteil von 13,7 Prozent. Etwas Boden gutgemacht hat der Zweitplatzierte Samsung Electronics. Die Südkoreaner hievten ihren Umsatz um fast 49 Prozent auf 15,6 Milliarden Dollar und erreichten einen Anteil von sieben Prozent am weltweiten Halbleitermarkt. Auf den Plätzen folgen Texas Instruments und Infineon Technologies. Der Umsatz des deutschen Herstellers wuchs um rund 30 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar. Damit rückten die Münchner von Platz sieben auf Rang vier des Rankings vor. (ba)