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19.09.1997 - 

IT im Handel/Kommentar

Das hohe E (wie E-Commerce) spielen

Massenarbeitslosigkeit und ausbleibende Steuerreform lähmen die Konsumfreude," heißt es in der jüngsten Analyse des Verbands der Creditreform über die Lage im Handel. Und etwas konkreter: "Der Einzelhandel erlebt das sechste Minus-Jahr."

Nur der xte Abgesang auf den Tante-Emma-Laden? Könnte sein. Denn im Großhandel - offenbar hat der den Strukturwandel besser bewältigt - wird das Jahr 1997 von mehr als 21 Prozent der Distributoren mit gut bis sehr gut bewertet - immerhin.

Es ist wohl kein Zufall, daß hier IT-Einsatz entweder bei Großhändlern und/oder ihren Filialen (Seite 51) zum Zug kommt oder auch IT-gestützte Direktvermarktung unter Umgehung des Zwischenhandels (Seite 55) thematisiert ist. Und typischerweise sind es Kaufhausketten, die mit elektronischen Kiosksystemen (Seite 53) und ausgetüftelten Kundenbindungsprogrammen experimentieren nach dem Motto "Warehouse goes Data-Warehouse."

Kundennähe - einst Privileg des klassischen Einzelhandels - ist nämlich kein räumliches Kriterium mehr. Flächendeckende Marktauftritte und europaweite Logistikketten können virtuelle Kundennähe herstellen, wenn elektronische Medien wie Fernsehen und/oder Internet mit Corporate-Network und Retail-Software zusammenspielen. Die erste Geige in diesem Ensemble, der Kommunikationsdesigner, übernimmt das variantenreiche Thema Electronic Commerce.

E-Commerce per Internet zum Beispiel könnte die Marktgiganten wieder das Fürchten lehren. Zwar macht die Homepage eines winzigen Newcomers noch kein virtuelles Handelshaus, doch gibt es Beispiele, daß die neuen Online-Shops dem traditionellen Handel schwer zu schaffen machen.

Fazit: Die Schnittstelle zum Internet ist für die Großen ein Muß und für die Kleinen eine Riesenchance. bi