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05.12.1975 - 

Online-Arztabrechnung bei der KVB

Das Honorar ist schneller auf der Bank

MÜNCHEN - Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) hat in Zusammenarbeit mit Siemens ein Abrechnungs- und Informationssystem aufgebaut, von dem rund 10 000 Ärzte des weiß-blauen Bundeslandes profitieren, die pro Quartal rund 10 Millionen Krankenscheine einreichen.

Die Hauptaufgabe der KVB mit ihren acht Bezirksstellen besteht darin, die Honorarforderungen der Ärzte zu sammeln, zu prüfen und mit den Krankenkassen abzurechnen. In den acht Abrechnungsstellen werden heute insgesamt 180 Siemens-Datensichtgeräte Transdata 8151 (1080-Zeichen-Bildschirm) zur Erfassung der Krankenscheindaten eingesetzt. Sie sind über Standleitungen mit einem Duplex-System 404/150 (je 512 KB) im zentralen KVB-Rechenzentrum in der Isar-Metropole verbunden. Die Erfassung erfolgt online im Dialog-Betrieb mit sofortiger Prüfung - Fehler werden mit Berichtigungshinweis auf dem Bildschirm angezeigt. Übertragen wird unter der Leitungsprozedur MSV 1. Am Nachmittag, wenn die Übertragung eines Tages beendet ist, läuft über die gleiche Leitung - allerdings unter MSV 2 - der Ausdruck aller Statistiken, Zahlungsanweisungen und Auswertungen, die auf dem Großsystem gefahren wurden. Jede Bezirksstelle verfugt über eine Stapelstation Transdata 8415 mit Drucker (58 000 Zeilen/Std.).

Das neue Informationssystem soll in Zukunft auch wichtige Daten für die Ärztebedarfs-Planung sowie regionale Strukturanalysen liefern, so daß ein Arzt, der eine eigene Praxis eröffnen will, schnell und zuverlässig erfahren kann, an welchem Ort er sich niederlassen sollte. Ganz allgemein gesehen soll das Informationssystem sowohl der Ärzteschaft als auch der Gesundheitsbehörde Entscheidungshilfen bei allen medizinischen und gesundheitspolitischen Fragestellungen liefern. de