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24.11.2000 - 

Online-Angebote und Fernsehen wachsen zusammen

Das Internet beflügelt Medien und die Unterhaltungsbranche

MÜNCHEN (CW) - Die Medien- und Unterhaltungsindustrie wächst durchschnittlich sieben Prozent pro Jahr. Einer Studie von Pricewaterhouse-Coopers zufolge wird die Branche im Jahr 2004 weltweit rund eine Billion Dollar umsetzen. Stärkster Motor sei dabei das Internet.

Digitale Distributionsformen wie das Herunterladen von Musik aus dem Netz, Video on Demand oder elektronische Bücher beflügeln die Branche nach Ansicht der Experten nachhaltig. Durch das Zusammenwachsen von Internet und TV entstehe zudem ein zusätzlicher Kanal für E-Business-Aktivitäten: Der Verbraucher zappt sich via Fernbedienung durch sein persönliches virtuelles Shopping-Center und kauft vom Sofa aus ein.

Der Studie zufolge werden mit dem Medium Internet in vier Jahren weltweit 75 Millionen Dollar über Online-Zugangsgebühren und Werbeeinnahmen umgesetzt - allein in Europa sollen es 25 Milliarden Dollar sein. Mit der zunehmenden digitalen Distribution von Inhalten sei die Branche allerdings auch immer stärker mit Problemen wie Piraterie und der Verletzung geistigen Eigentums konfrontiert.

Für die Werbewirtschaft spielt das Internet ebenfalls eine immer wichtigere Rolle. Laut Pricewaterhouse-Coopers wird der Anteil der Online-Werbung am gesamten Werbekuchen in Europa im Jahr 2004 bei fünf Prozent liegen - 1999 waren es gerademal 0,5 Prozent. Diese Zuwächse gingen in erster Linie zu Lasten von Zeitungen und Zeitschriften, die bis dahin jeweils rund zwei Prozent Marktanteil einbüßen würden. Die Messung von Einschaltquoten sei im digitalen Fernsehen überholt - künftig werde man genau analysieren können, wer sich wann eine Sendung oder einen Werbespot ansieht. Laut Berthold Heil, Medienexperte bei Pricewaterhouse-Coopers, ließen sich damit sogar im "amorphen Medium Fernsehen" zielgruppengenaue Werbekampagnen betreiben.